Eine Zugfahrt von München nach Prag nahm am Dienstag eine verstörende Wendung. Kurz vor Regensburg beobachtete eine junge Frau das sexuelle Verhalten eines Mitreisenden und verständigte die Bundespolizei. Als die Beamten den Mann später ausfindig machten, war er nicht allein unterwegs.
Am Dienstag, den 25. August, hat ein 49-jähriger Tscheche in einem Zug vor seiner Enkelin und anderen Fahrgästen an seinem Glied manipuliert. Das Jugendamt Cham nahm das 7-jährige Mädchen in Obhut. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.Gegen 10:20 Uhr meldete sich eine junge Frau beim Bundespolizeirevier Regensburg und gab an, dass 20 Minuten zuvor ein Mann im Zug sich sexuell selbst stimuliert hatte. Der Vorfall ereignete sich im Regionalexpress 25 von München nach Prag kurz vor dem Hauptbahnhof Regensburg.
Fahndung endet kurz vor der Grenze
Die Bundespolizisten leiteten sofort eine Fahndung nach dem Mann ein. Beamte des Bundespolizeireviers Furth im Wald konnten den Mann im Zug kurz vor der Ausreise nach Tschechien feststellen. Der 49-jährige Tscheche befand sich in Begleitung seiner 7-jährigen Enkelin.
Jugendamt nimmt Enkelin in Obhut
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen leitete Ermittlungen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ein. Nach Auskunft der tschechischen Behörden war der Mann in Tschechien bereits wegen mehrerer Sexualdelikte in Erscheinung getreten. Das Jugendamt Cham nahm das Mädchen in Obhut. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den Mann auf freien Fuß.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed