Ein weithin sichtbarer Feuerschein hat am späten Donnerstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz im Regensburger Norden ausgelöst. Mehrere Notrufe meldeten einen Brand im Bereich einer Biogasanlage. Vor Ort zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Mehrere Feuerwehren waren bis nach Mitternacht im Einsatz.
Am späten Donnerstagabend des 27.08.2026 gingen in der Integrierten Leitstelle Regensburg gegen 23:15 Uhr mehrere Meldungen über den Brand einer Biogasanlage im Regensburger Norden ein. Entsprechend der eingehenden Notrufe wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg gemeinsam mit dem Löschzug Keilberg und der Freiwilligen Feuerwehr Tegernheim zur Einsatzstelle alarmiert.
Flammen schon von Weitem sichtbar
Bereits auf der Anfahrt war ein deutlicher Feuerschein im Bereich der gemeldeten Biogasanlage sichtbar. Bei der Erkundung durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass nicht die Biogasanlage selbst brannte. Vielmehr standen ein Traktor sowie ein Förderband im Bereich eines Fahrsilos in Vollbrand.
Umgehend wurde die Brandbekämpfung unter Einsatz von Atemschutz mit zwei C-Rohren aufgenommen. Das Feuer konnte dadurch zügig unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem der Brand am Traktor und am Förderband abgelöscht war, musste ein Bereich des Fahrsilos mithilfe eines weiteren Traktors auseinandergezogen werden. Dadurch konnte ausgeschlossen werden, dass sich das Feuer in das Fahrsilo ausgebreitet hatte. Mögliche Glutnester wurden dabei kontrolliert und abgelöscht.
Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Gegen 00:30 Uhr war der Brand vollständig gelöscht.
Brandursache noch unklar
Die Brandursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.Zur Absicherung möglicher Paralleleinsätze wurde die Hauptfeuerwache in der Greflingerstraße für die Dauer des Einsatzes durch die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting besetzt.
Stadt Regensburg, Amt für Brand- und Katastrophenschutz / RNRed