Eine geplante Verkehrskontrolle entwickelte sich am frühen Samstagmorgen zu einem größeren Polizeieinsatz in Regensburg. Ein Autofahrer ignorierte das Anhaltesignal und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch weite Teile des Stadtgebiets. Erst nach mehreren Minuten gelang es den Einsatzkräften, die Fahrt zu beenden.
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstages beabsichtigten Polizeibeamte der Zentralen Ergänzungsdienste Regensburg in der Sternbergstraße den Fahrer eines Pkw Opel Astra einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Dieser missachtete das Anhaltesignal und begann vor den Einsatzkräften zu flüchten. Hierbei erreichte der Autofahrer Geschwindigkeiten von über 100 km/h.
Flucht endet in einer Sackgasse
Die Verfolgungsfahrt erstreckte sich über weite Teile des Stadtgebietes und konnte letztlich in einer Sackgasse in der Dechbettener Straße durch eine Kontrolle beendet werden, ohne dass Personen oder Sachen zu Schaden kamen. An der mehrminütigen Verfolgungsfahrt war eine größere Anzahl an hinzugezogenen Unterstützungskräften beteiligt.
Mehrere Verstöße stehen im Raum
Letztendlich stellte sich heraus, dass der 26-jährige Mann türkischer und deutscher Staatsangehörigkeit über keine Fahrerlaubnis verfügte und mutmaßlich unter dem Einfluss von Cannabis stand. Zudem steht noch ein Verstoß nach dem Waffengesetz im Raum.
Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer
Die Polizei sucht nun Zeugen der Verfolgungsfahrt, die durch das Verhalten des Autofahrers gefährdet wurden. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 0941/506-2001 mit der Regensburger Polizei in Verbindung zu setzen.
Polizeiinspektion Regensburg Süd / RNRed