Ein jaulender Hund in einem abgestellten Auto hat am Sonntagnachmittag die Polizei in Wörth an der Donau auf den Plan gerufen. Das Fahrzeug stand in der direkten Sonne, das Tier war bei seiner Befreiung bereits sichtlich erschöpft. Für den 67-jährigen Halter blieb es jedoch nicht bei einem möglichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Am 30.08.2026, gegen 15.08 Uhr, ging bei der Polizeiinspektion Wörth an der Donau eine Mitteilung über einen jaulenden Hund ein, der in einem geparkten Fahrzeug eingesperrt war. Da das Fahrzeug direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt war, bestand eine unmittelbare Gefahr für das Wohl des Hundes. Kurz vor dem Eintreffen der Polizeistreife war der 67-jährige Hundebesitzer zum Fahrzeug gekommen und hatte das sichtlich erschöpfte Tier aus dem Fahrzeug geholt.
Hundehalter verweigert Kontrolle
Da ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz im Raum stand, wollten die Beamten den Mann kontrollieren. Dieser verweigerte jedoch jegliche Kontaktaufnahme mit dem Beamten und versuchte mit dem Hund wegzugehen. Da der Hundebesitzer auch weiterhin auf jegliche Ansprache durch die Polizeibeamten nicht reagierte, musste er schließlich zur Feststellung seiner Personalien gegen seinen Willen zur Polizeidienststelle in Wörth an der Donau verbracht werden. Dort konnten im Nachgang seine Personalien festgestellt werden. Aufgrund seiner aktiven Verweigerungshaltung muss nun der Mann aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm neben einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz noch mit weiteren straf- und ordnungswidrigkeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Polizeiinspektion Wörth a.d. Donau / RNRed