Eine besondere Fähigkeit eines Bundespolizisten hat am Regensburger Hauptbahnhof zur Identifizierung eines Tatverdächtigen geführt. Der Beamte erkannte einen 16-Jährigen wieder, der mit mehreren Diebstählen in Verbindung steht. Bei den weiteren Ermittlungen stieß die Polizei zudem auf mögliches Diebesgut.
Am Mittwoch, den 2. September, hat ein Super-Recogniser des Bundespolizeireviers Regensburg einen Tatverdächtigen mehrerer Diebstahlsdelikte erkannt und identifiziert.
Die Bundespolizei stellte Diebesgut sicher und leitete gegen den Jugendlichen Ermittlungen ein.
Gesichter bleiben im Gedächtnis
Super-Recogniser besitzen die außergewöhnliche und angeborene Begabung, sich Gesichter extrem gut zu merken und diese selbst nach Jahren oder trotz starker äußerer Veränderungen wiederzuerkennen.
Die Bundespolizei setzt diese Spezialisten unter anderem zur Identifizierung von Tatverdächtigen ein.
Verdacht auf mehrere Diebstähle
Am Mittwoch gegen 18:30 Uhr erkannte ein Super-Recogniser des Bundespolizeireviers Regensburg einen bisher unbekannten Tatverdächtigen einer Serie von E-Scooter-Diebstählen am Hauptbahnhof Regensburg. Bei dem mutmaßlichen Dieb handelt es sich um einen 16-jährigen Nordmazedonier. Er steht im Verdacht, mehrere Fahrräder und E-Scooter aus der Fahrradabstellanlage des Bahnhofs Regensburg entwendet zu haben. Der Jugendliche ist in einer Wohngruppe mit einem gerichtlichen Betreuer untergebracht. Bei der Nachschau konnten E-Scooter aufgefunden werden, die aus vergangenen Diebstählen stammen könnten und aufgrund dessen sichergestellt wurden.Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft übergaben die Bundespolizisten den 16-Jährigen an den Betreuer der Wohngruppe.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed