Eine routinemäßige Kontrolle am Regensburger Hauptbahnhof nahm für einen 39-Jährigen am Samstag eine unerwartete Wendung. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten Bundespolizisten fest, dass der Mann von der Justiz gesucht wurde. Für ihn endete der Aufenthalt am Bahnhof schließlich hinter Gittern.
Am Samstag, den 5. September, haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Regensburg einen 39-Jährigen festgenommen. Die Justiz hatte mit einem Haftbefehl wegen Körperverletzung nach dem Mann gesucht.
Gegen 13:00 Uhr kontrollierte eine Bundespolizeistreife am Hauptbahnhof Regensburg einen 39-jährigen Deutsch-Russen. Bei der Überprüfung der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Sicherungshaftbefehl vorlag.
Bewährungsauflagen nicht eingehalten
Das Amtsgericht Schweinfurt hatte ihn wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten auf Bewährung verurteilt. Da er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte und flüchtig war, wurde nun Sicherungshaft angeordnet. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und verbrachten ihn zu Dienststelle.
Nach der Vorführung beim Amtsgericht Regensburg wurde der Mann zur Verbüßung seiner Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed