Auf einer Baustelle auf dem Gelände der Universität Regensburg ist es am Freitagmorgen zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Für einen 64-jährigen Arbeiter kam jede Hilfe zu spät. Wie es zu dem Unglück kommen konnte und ob die Baustelle ausreichend gesichert war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Am Freitagmorgen stürzte ein 64-jähriger Arbeiter auf dem Baustellengelände der Universität Regensburg in einen 19 Meter tiefen Aufzugschacht und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitag, 4. September 2026, gegen 9:00 Uhr ereignete sich auf einer Baustelle im Bereich Am Biopark auf dem Areal der Universität Regensburg ein tödlicher Arbeitsunfall. Ein 64-jähriger deutscher Arbeiter einer Gerüstbaufirma stürzte auf einem Rohbau in einen etwa 19 Meter tiefen Aufzugschacht. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen war der Aufzugschacht auf dem Flachdach durch eine Luke zugänglich. Diese war lediglich provisorisch abgedeckt. Eine weitere Absicherung der Luke war nicht vorhanden.
Kriminalpolizei untersucht Unfallhergang
Nach den ersten Ermittlungen durch eine Streife der Polizeiinspektion Regensburg Süd hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen übernommen. Die Berufsgenossenschaft Bau sowie das Gewerbeaufsichtsamt wurden verständigt und werden ebenfalls Ermittlungen im Fall durchführen.
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed