Ein ungewöhnliches Verkaufsangebot an einer Regensburger Tankstelle rief in der Nacht zum Dienstag die Polizei auf den Plan. Bei der Kontrolle mehrerer Personen stießen die Beamten auf eine große Menge verdächtiger Elektroartikel. Gegen sieben Tatverdächtige wurden Ermittlungen eingeleitet.
In der Nacht von Montag auf Dienstag versuchten mehrere Personen, gefälschte Markenprodukte zu verkaufen. Die Polizei nahm sieben Tatverdächtige vorläufig fest.
Am 8. September 2026 gegen 0.30 Uhr teilte ein Mitarbeiter einer Tankstelle in der Friedenstraße mit, dass sich mehrere Personen auf dem Tankstellengelände aufhielten und dort versuchten, Elektroartikel zu verkaufen.
Mehr als 100 Artikel sichergestellt
Die Polizeibeamten kontrollierten vor Ort sieben Personen. Diese führten mehrere Markenkopfhörer und Smartwatches verschiedener Hersteller mit sich. Weitere Artikel wurden in den beiden von ihnen genutzten Pkw festgestellt. Bei einer näheren Inaugenscheinnahme der Waren stellte sich heraus, dass es sich um gefälschte Markenprodukte handelte. Insgesamt wurden weit über 100 solcher Artikel aufgefunden und sichergestellt.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Frauen und fünf Männer rumänischer Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 22 und 41 Jahren. Sie wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen sie wird nun wegen Verstößen gegen das Markengesetz und wegen gewerbsmäßigen Betrugs ermittelt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Kauf vermeintlich günstiger Elektroartikel auf der Straße. Dabei kann es sich um gefälschte oder aus Straftaten stammende Ware handeln.
Polizeiinspektion Regensburg Süd / RNRed