Eine äußerst riskante Fahrt von Landshut bis Frontenhausen beschäftigt die Polizei. Ein 24-Jähriger soll am Dienstagabend durch hohes Tempo und auffällige Fahrmanöver aufgefallen sein. Nun werden weitere Verkehrsteilnehmer gesucht, die den Wagen gesehen haben oder von dessen Fahrweise betroffen waren.
Gestern, am 08. September 2026 gegen 21:00 Uhr, meldete ein Verkehrsteilnehmer der Polizei einen bulgarischen Fahrzeugführer, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und in Schlangenlinien unterwegs sein soll.
Riskante Fahrweise im Stadtbereich
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Beschuldigte zunächst im Bereich Landshut nach dem Umschalten einer Ampel auf Grün los, bremste jedoch nach etwa fünf Metern wieder bis zum Stillstand ab. Anschließend setzte er den Rückwärtsgang ein und fuhr bis auf etwa einen Meter an das Fahrzeug des Zeugen heran. Erst nachdem der Zeuge die Hupe betätigt hatte, hielt der Beschuldigte an und fuhr anschließend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter.
Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 bis 90 km/h durch das Stadtgebiet Landshut gefahren sein. Auf der Wildbachstraße in Schweinbach fuhr er im Bereich einer Baustelle einem Mini sehr dicht auf, betätigte mehrfach die Lichthupe und schaltete den Warnblinker ein. Nach dem Passieren der Baustelle soll der Beschuldigte mehrfach in Schlangenlinien gefahren und wiederholt auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kam es dabei zu keiner konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Auf Höhe Gerzen soll der Beschuldigte in einem Bereich mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h mit etwa 110 km/h unterwegs gewesen sein.
Polizei stoppt Fahrer in Frontenhausen
Der Beschuldigte sowie sein Mitfahrer konnten anschließend durch Beamte der Polizeiinspektion Vilsbiburg in Frontenhausen angehalten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Gegen den 24jährigen bulgarischen Fahrzeugführer wird wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr ermittelt.
Polizei bittet Zeugen, sich zu melden
Die Polizeiinspektion Landshut bittet insbesondere
- den Fahrer oder die Fahrerin des betroffenen Mini,
- weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Beschuldigten behindert oder gefährdet wurden,
- sowie Personen, die Beobachtungen zu den beschriebenen Fahrmanövern gemacht haben,
Polizeiinspektion Landshut / RNRed