Ein Sekundenschlaf hat am Mittwochabend auf der A3 bei Regensburg zu einem spektakulären Unfall geführt. Ein Gespann mit Autotransportanhänger geriet außer Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab. Trotz des heftigen Unfallverlaufs hatte der Fahrer Glück. Die Bergungsarbeiten sorgten für Behinderungen.
Am 09. September 2026 um 20:37 Uhr befuhr ein 31-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW mitsamt beladenem Autotransportanhänger die BAB 3 in Fahrtrichtung Passau. Zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Universität und Regensburg Burgweinting kam der Mann aufgrund eines Sekundenschlafs nach rechts von der Fahrbahn ab.
Gespann gerät über drei Fahrstreifen außer Kontrolle
Durch Gegenlenken versuchte der Fahrzeugführer das Gespann wieder auf die durchgehende Fahrbahn zu bringen. Hierbei überfuhr das Gespann jedoch alle drei Fahrstreifen und stieß gegen die Mittelschutzwand. Die Fahrzeugkombination drehte sich daraufhin um 180 Grad, wobei sich der Anhänger samt geladenem Fahrzeug vom Zugfahrzeug löste. Daraufhin überschlug sich der Anhänger samt geladenem Auto und blieb, wie das Zugfahrzeug, entgegen der Fahrtrichtung im Straßenbegleitgrün liegen.
28.000 Euro Sachschaden
Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 28 000 Euro. Zur Bergung des Gespanns wurden der mittlere und der rechte Fahrstreifen durch die Berufsfeuerwehr Regensburg und die Feuerwehr Pentling von 20:45 Uhr bis 22:45 Uhr gesperrt. Den Fahrzeugführer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Verkehrspolizeiinspektion Regensburg / RNRed