Ein Autofahrer machte am frühen Sonntagmorgen auf der A93 bei Regensburg eine gefährliche Beobachtung. Ein BMW soll dort entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein. Die anschließende Fahndung blieb ohne Ergebnis. Nun hofft die Verkehrspolizei auf Hinweise weiterer Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen soll ein bislang unbekannter BMW-Fahrer auf der Autobahn A93 zwischen der Anschlussstelle Regensburg-Nord und der Anschlussstelle Regenstauf entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein. Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
BMW soll auf der Autobahn gewendet haben
Gegen 03:29 Uhr befuhr ein 31-jähriger deutscher Pkw-Fahrer die A93 in Richtung Hochfranken. Nach seinen Angaben soll ihm auf dem linken Fahrstreifen ein silberfarbener BMW mit Regensburger Kennzeichen in Schrittgeschwindigkeit entgegengekommen sein. Zuvor habe das Fahrzeug seinen Angaben zufolge im Pfaffensteiner Tunnel überholt. Der BMW soll anschließend auf der Autobahn gewendet haben und entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung zurückgefahren sein. Bei dem Fahrzeug könnte es sich um ein BMW-Modell der M-Reihe gehandelt haben. Vom Kennzeichen konnte lediglich die Ortskennung „R“ abgelesen werden.
Fahndung bleibt ohne Ergebnis
Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem beschriebenen Fahrzeug verlief ohne Feststellungen. Der bislang unbekannte Fahrer konnte nicht angetroffen werden. Der Zeuge prüft derzeit eine möglicherweise vorhandene Dashcam-Aufzeichnung und wird diese gegebenenfalls der Polizei übermitteln.
Verkehrspolizei bittet um Hinweise
Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. Zeugen, die Angaben zu dem silberfarbenen BMW mit Regensburger Kennzeichen oder dessen Fahrer machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg zu melden.
Verkehrspolizeiinspektion Regensburg / RNRed