Ende September kann es im Bereich der Kläranlage in Saal an der Donau deutlich sichtbar rauchen. Anlass ist jedoch kein Feuerwehreinsatz. Einsatzkräfte aus dem Landkreis Kelheim trainieren dort mehrere Tage lang unter Bedingungen, die einem echten Brand möglichst nahekommen sollen.
Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 trainieren die Feuerwehren des Landkreises Kelheim im Bereich der Kläranlage in Saal an der Donau den Einsatz unter realistischen Brandbedingungen.
Zum Einsatz kommt ein feststoffbefeuerter Brandübungscontainer. Durch das Verbrennen von Holz entstehen dabei Hitze und Rauch, wie sie bei einem Zimmerbrand auftreten können. Die Atemschutzgeräteträger üben unter anderem das Erkennen von Brandverläufen, die richtige Einschätzung von Gefahrensituationen sowie die gezielte Brandbekämpfung unter umluftunabhängigem Atemschutz.
Rauchentwicklung gehört zur Übung
Während der Übungen kann es zu einer sichtbaren Rauchentwicklung kommen. Für die Bevölkerung besteht dabei keine Gefahr. Die Rauchentwicklung ist Teil der realitätsnahen Ausbildung und dient dazu, die Einsatzkräfte optimal auf schwierige Brandeinsätze vorzubereiten.
Landratsamt Kelheim / RNRed