Im Vermisstenfall Kerstin Lee Langley weitet die Kriminalpolizei ihre Suche aus. Nachdem am Freitag bei Kadenzhofen menschliche Überreste entdeckt wurden, rückt nun ein weiterer Ort in der Oberpfalz in den Fokus. Ein konkreter Hinweis führte die Ermittler zu beiden Stellen. Ob die bisherigen Funde mit der seit 2007 vermissten Frau zusammenhängen, ist noch offen.
Seit Sommer 2007 wird Kerstin Lee Langley vermisst. Bei den am Freitag, den 09.10.2026 fortgesetzten Grabungsarbeiten im Bereich Kadenzhofen wurden menschliche Überreste aufgefunden. Eine rechtsmedizinische Untersuchung soll klären, ob diese der Vermissten zuzuordnen sind. Ein bei der Kriminalpolizei Regensburg eingegangener konkreter Hinweis benennt neben dem Bereich Kadenzhofen ein weiteres Waldstück bei Sulzbach-Rosenberg als möglichen Grabungsort. Dort beginnen heute ebenfalls entsprechende Maßnahmen.
Weitere Grabungen bei Sulzbach-Rosenberg
Im Rahmen der Ermittlungen zum Vermisstenfall Kerstin Lee Langley werden am Montag, den 12.10.2026, Sondierungsarbeiten an einer zweiten Örtlichkeit aufgenommen. Diese befindet sich im Bereich des angrenzenden Waldstücks am Waldfriedhof Sulzbach-Rosenberg. Die Maßnahmen erfolgen aufgrund des genannten Hinweises, der beide möglichen Grabungsorte umfasst.
Menschliche Überreste noch nicht identifiziert
Ein Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der in Kadenzhofen aufgefundenen menschlichen Überreste liegt bislang nicht vor. Ob diese der seit Sommer 2007 vermissten Kerstin Lee Langley zuzuordnen sind, ist weiterhin unklar.
Polizeipräsidium Oberpfalz /RNRed