Ein Bombenfund im Regensburger Stadtteil Burgweinting hat am Donnerstag umfangreiche Maßnahmen ausgelöst. Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, Straßen wurden gesperrt. Rund 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Am Abend gab es schließlich Entwarnung.
Im Heuweg wurde am Donnerstag, den 29. Oktober, eine amerikanische 112,5-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Noch am selben Abend wurde der Sprengkörper erfolgreich entschärft und abtransportiert.
Evakuierung in Burgweinting im Radius von 400 Metern
Um die Bombe zu entschärfen, waren im Stadtteil Burgweinting Evakuierungsmaßnahmen in einem Radius von 400 Metern notwendig.
Die Evakuierungsmaßnahmen wurden am Donnerstag, den 29. Oktober, ab 18 Uhr durchgeführt, da die Entschärfung der Bombe für den Abend geplant war.
Straßensperrungen wurden in Burgweinting im Radius des Bombenfundes eingerichtet. Eine Sperrung der Autobahn A3 war nicht nötig.
Betreuungsstelle und Bürgertelefon eingerichtet
In der Grundschule Burgweinting (Obertraublinger Straße 22) wurde eine Betreuungsstelle für betroffene Bürgerinnen und Bürger eingerichtet.
Für Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigten, um ihre Wohnungen oder Häuser zu verlassen, wurde bei der Stadt Regensburg ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 507-8936 eingerichtet.
Während der Maßnahmen bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Fundort war abgesichert.
Straßensperrungen nach Entschärfung aufgehoben
Die 112,5-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde erfolgreich entschärft und abtransportiert.
Die Straßensperrungen wurden anschließend Stück für Stück abgebaut, sodass die Bürgerinnen und Bürger zurück in ihre Häuser und Wohnungen fahren beziehungsweise gehen konnten.
Rund 200 Einsatzkräfte beteiligt
Die Stadt dankte der Polizei, den Rettungskräften, der Feuerwehr und allen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz sowie den Sprengmeistern für die erfolgreiche Bombenentschärfung.
Stadt Regensburg / RNRed