Eine Fahrkartenkontrolle in einem Regionalexpress ist am Donnerstag eskaliert. Ein bislang unbekannter Mann fiel durch Beleidigungen und eine rechtsextreme Parole auf, bevor er sich im Zug entblößte. Die Bundespolizei wertet Videoaufnahmen aus und sucht Zeugen.
Am Donnerstag, den 29. Oktober, hat ein bislang unbekannter Schwarzfahrer in einem Regionalexpress einen Zugbegleiter beleidigt, „Heil Hitler“ gerufen und seine Genitalien entblößt. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Vorfall bei Fahrkartenkontrolle im Regionalexpress
Gegen 14:30 Uhr erstatteten ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn und eine 16-Jährige nach der Ankunft des Zuges aus Schwandorf Anzeige beim Bundespolizeirevier Regensburg.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann in Maxhütte-Haidhof zugestiegen. Bei der Fahrkartenkontrolle konnte er keinen Fahrschein vorweisen. Daraufhin beleidigte er den Zugbegleiter und rief „Heil Hitler“. Die 16-Jährige filmte die Auseinandersetzung mit dem aggressiven Fahrgast, der dann seine Hose herunterzog und seine Genitalien sowie sein Gesäß entblößte. Noch vor der Ankunft in Regensburg verließ der Unbekannte den Zug in Regenstauf.
Trotz eingeleiteter Fahndung konnte der Mann nicht gestellt werden.
Bundespolizei ermittelt und wertet Videoaufnahmen aus
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und exhibitionistischer Handlungen. Hierzu werden auch die vorhandenen Videoaufzeichnungen ausgewertet.
Bundespolizei sucht Zeugen
Die Ermittler suchen Zeugen, die Angaben zur Identität des Täters machen können. Sachdienliche Hinweise werden an die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen über die Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed