In Regensburg steht eine Änderung der Verkehrsführung bevor: Zwischen Dechbettener Straße und Ulmenstraße müssen sich Verkehrsteilnehmer Anfang November auf Einschränkungen einstellen. Anschließend wird ein rund 100 Meter langer Straßenabschnitt für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
Ab Dienstag, 3. November 2026, beginnt die Einrichtung der neuen Verkehrsführung in der Georg-Herbst-Straße. Der Abschnitt zwischen Dechbettener Straße und Ulmenstraße wird deshalb bis voraussichtlich Freitag, 6. November 2026, für den Durchgangsverkehr aller Art (Kfz-, Rad- und Fußverkehr) voll gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt über die Strecke Ulmenstraße – Margaretenau – Eichenstraße – Lessingstraße und dies auch in Gegenfahrtrichtung.
Nach Abschluss der Arbeiten wird der rund 100 Meter lange Abschnitt zwischen Dechbettener Brücke und Margaretenau ausschließlich für den Fußgänger-, Rad- und E-Scooter-Verkehr wieder freigegeben und bleibt für Kraftfahrzeuge gesperrt. Auch das Befahren mit Kleinkrafträdern ist nicht erlaubt. Die neue Verkehrsführung wird zunächst ein Jahr lang erprobt.
Einjährige Erprobungsphase für neue Verkehrsführung
Die einjährige Erprobungsphase soll Erkenntnisse darüber liefern, wie sich die veränderte Verkehrsführung auf das unmittelbare Umfeld und den gesamten Verkehrsablauf auswirkt. Nach Abschluss der Testphase wird eine genaue Evaluierung vorgenommen.
Anschließend wird der Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen die Ergebnisse und Erkenntnisse bewerten und eine Entscheidung für oder gegen die Fortführung der temporären Lösung treffen.
Hintergrund: Teil des Regensburger Hauptradroutennetzes
Der rund 100 Meter lange Teilabschnitt der Georg-Herbst-Straße zwischen der Dechbettener Brücke und dem Bereich der Margaretenau ist Bestandteil der Planungen für das Regensburger Hauptradroutennetz, mit dem die Stadt Regensburg das Ziel verfolgt, wichtige Verbindungen für den Radverkehr zu schaffen und bestehende Routen weiterzuentwickeln.
Mit der Erprobung soll geprüft werden, wie sich eine durchgängige Hauptradroute aus Richtung Prüfening mit Anschluss an die Hauptradroute rr05 auf das Verkehrsgeschehen auswirkt.
Ziel ist es, den Fuß- und Radverkehr sicherer zu machen, nachhaltige Mobilität und Klimaschutz zu fördern, die Belange mobilitätseingeschränkter Menschen zu berücksichtigen und Schleichverkehre sowie damit verbundene Emissionen zu vermeiden.
Stadt Regensburg / RNRed