33 Forschende aus fünf Fakultäten, zwei Tage Austausch und vier gemeinsame Schwerpunkte: Die Universität Regensburg will ihre neurowissenschaftliche Forschung stärker vernetzen. Ein Treffen im Kloster Plankstetten soll dafür die Grundlage schaffen.
Die Neurowissenschaften an der Universität Regensburg bauen ihre fakultätsübergreifende Zusammenarbeit weiter aus. Dazu trafen sich am 30. und 31. Oktober 2026 erstmals 33 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Fakultäten zu einem gemeinsamen Retreat im Kloster Plankstetten. Hierdurch sollen die Neurowissenschaften an der Universität Regensburg weiter vorangebracht und neue Impulse für neurowissenschaftliche Forschung und wissenschaftliche Zusammenarbeit geschaffen werden.
Vertreten waren Forschende aus den Fakultäten für Biologie und Vorklinische Medizin, Humanwissenschaften, Medizin, Chemie und Pharmazie sowie Informatik und Data Science. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens standen der fachübergreifende Austausch sowie die Identifikation gemeinsamer Forschungsschwerpunkte und Methoden.
In seinem einleitenden Impulsvortrag betonte Prof. Dr. Rainer Rupprecht von der Fakultät für Medizin: „Die Regensburger Neurowissenschaften sind in bestimmten Themenfeldern national und international sichtbar und prägen auch Entscheidungen im Bereich der Wissenschaftsförderung und Gesundheitspolitik auf Bundesebene mit.“
Vier gemeinsame Schwerpunkte für die Forschung
In verschiedenen interaktiven Arbeitsformaten entwickelten die Teilnehmenden vier übergreifende Schwerpunktthemen. Sie sollen künftig als Ausgangspunkt für gemeinsame Forschungsprojekte und die Beantragung neuer Verbundförderungen dienen.
Die Organisatorinnen Prof. Dr. Angelika Lingnau von der Fakultät für Humanwissenschaften und Prof. Dr. Veronica Egger von der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin zogen ein positives Fazit.
„Das Retreat hat auf eindrucksvolle Weise die spannenden Fragestellungen und Methoden sichtbar gemacht, die in den Neurowissenschaften an der Universität Regensburg bereits vorhanden sind“, sagt Lingnau. „Es wurde deutlich, wie viel wir durch eine noch engere Zusammenarbeit über Fakultätsgrenzen hinweg erreichen können.“
neURo-Netzwerk soll weiter wachsen
Auch Egger sieht in dem Treffen einen wichtigen Schritt für die weitere Vernetzung: „Neurowissenschaften sind per se hochgradig interdisziplinär, daher ist die hohe Beteiligung aus den verschiedenen Fakultäten an unserer Veranstaltung ein sehr wichtiges Signal. Wir freuen uns auf künftige Aktivitäten im neURo-Netzwerk.“
Die große Beteiligung und der intensive fachliche Austausch unterstreichen das Potenzial der Neurowissenschaften an der Universität Regensburg und legen den Grundstein für deren weitere Sichtbarkeit.
Universität Regensburg / RNRed