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Der deutsche Arbeitsmarkt meldet auch für den Monat Mai positive Zahlen. Die Arbeitslosenzahl ist im Monat Mai auf 2.855.000 Arbeitslose gesunken. Auch im Landkreis Regensburg ist der positive Trend mit einer Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent zu erkennen.

Die derzeitige Arbeitslosenquote im Bundesgebiet liegt bei 6,7 Prozent, das sind 0,3 Prozent weniger als im Vormonat.  Auch in Regensburg ist die Zahle der Arbeitslosen um 552 gesunken und liegt aktuell bei 7.840 Arbeitslosen. Für die Stadt Regensburg liegt die Arbeitslosenquote bei 1,7 Prozent und 3.098 Arbeitslosen. Damit erreicht die Arbeitslosenzahl den niedrigsten Stand seit 1992 und dokumentiert den positiven Trend der letzten Jahre. Doch lässt sich auch feststellen, dass der positive Trend in den letzten Monaten schwächer geworden ist. Dies hängt auch mit dem geringeren Einsatz von Arbeitsmarktpolitik zusammen. Da haben auch die konjunkturellen Kräfte keinen stärkeren Rückgang der Arbeitslosigkeit bewirken können. Die positive Grundtendenz besteht aber weiterhin.  

Laut dem Statistischen Bundesamt sind 41,42 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Das sind über eine Halbe Million mehr als vor zwölf Monaten und es herrscht weiterhin eine große Nachfrage nach Arbeitskräften. Mit 499.000 bei der Agentur für Arbeit gemeldeten Stellen wird weiterhin nach Fachkräften in vielen Bereichen gesucht. Auch der Ausbildungsmarkt vermeldet positive Zahlen. So wurden 447.000 Ausbildungsstellen der Ausbildungsvermittlung gemeldet, ein Anstieg um 23.000 im Vergleich zu Oktober 2011. Aber es haben sich auch 466.000 Bewerber bei der Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagenturen gemeldet.

Die guten Arbeitsmarktzahlen spiegeln sich auch im Landkreis Regensburg wider. So ist die Zahl der Arbeitslosen auf 7.840 Männer und Frauen gesunken. Das sind 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt somit bei 2,6 Prozent. Damit liegt der Landkreis Regensburg auch unter dem bayerischen Durchschnitt von 3,5 Prozent.

Dieser positive Trend zeichnet sich auch in der Zahl der Unterbeschäftigten ab. Hier werden die Personen gezählt, die sich in entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik befinden oder aus anderen Gründen nicht als arbeitslos gelten. Für den Monat Mai belief sich die Zahl der Unterbeschäftigten auf 3.863.000 Menschen. Das sind 303.000 Unterbeschäftigte weniger als im Vorjahr. Auch im Bereich des Arbeitslosengelds II, auch unter dem Begriff Hartz IV bekannt, setzt sich diese Entwicklung fort. Zwar sank die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher nur um 33.000 auf 4.488.000. Im Vergleich zu Mai 2011 fällt der Vergleich mit einem Rückgang um 210.000 allerdings deutlicher aus. Es sind aber immer noch 8,3 Prozent aller in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter hilfsbedürftig.

"Diese extrem niedrigen Arbeitslosenzahlen sind auch für mich beeindruckend", so  Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg. Und weiter: "Aber nicht nur das: Gleichzeitig haben wir im Agenturbezirk mehr als 213.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das ist eine Steigerung von fast 8.000 Stellen  innerhalb eines Jahres. Und momentan ist kein Ende in Sicht. Die Unternehmen fragen ungebrochen nach Arbeits- und Fachkräften, sodass wir derzeit rund 30 Prozent mehr offene Stellen anbieten können als im Mai 2011. Diese Situation erzwingt geradezu die Vernetzung aller Akteure am Arbeitsmarkt. Arbeits- und Fachkräfteengpass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und die wachsende Bedeutung internationaler Märkte erfordern die Bündelung aller regionalen Kräfte. Nur so können wir erfolgreich auf die aktuellen Bedürfnisse und gleichzeitig auf künftige Anforderungen unseres regionalen Wirtschaftsstandortes reagieren."

Der Markt der Ausbildungsstellen verzeichnet sogar ein höheres Stellenangebot als -nachfrage. So meldeten die Arbeitgeber 4.051 neue Berufsausbildungsstellen, das sind 592 Ausschreibungen mehr als im Vorjahr. Jedoch stehen dieser Zahl nur 3.674 junge Berufsstarter gegenüber.

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