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Die SPD-Landtagsfraktion fordert mehr Stellen in den bayerischen Eon-Niederlassungen. Doch hat die Eon AG die Schließung der Abteilung Rechnungswesen und Verlagerung nach Rumänien bereits beschlossen.

Der industriepolitische Sprecher der SPD Bernhard Roos fordert von der Eon AG den Ausbau der vorhandenen Stellen. Damit die Energiewende in Bayern statt in Rumänien gemeistert wird. Auch die Regensburger Abgeordnete Margit Wild hat sich dafür ausgesprochen und deswegen an der Protestaktion gegen die Schließung in Regensburg teilgenommen. Dieser Protest wurde von der zuständigen DGB-Gewerkschaft Ver.di organisiert und richtete sich gegen den Stellenabbau von knapp 500 Stellen in Bayern. Von diesen 500 Stellen sind 350 in der Abteilung Rechnungswesen der Regensburger Niederlassung.

So kritisiert Ross nicht nur die Eon, sondern auch die Politiker der CSU: "Wer Stoibers Ausverkauf der ehemaligen Bayernwerke mit Veba und Viag und somit Eon vergessen machen möchte, sollte nicht nur eine wohlfeile Idee in die Welt blasen, sondern zumindest einen Ansatz an Realisierbarkeit vorweisen!" In der schwarz-gelben Koalition in Bayern sei Sand im Getriebe, so Roos, "da der für die Energiewende an sich zuständige Wirtschaftsminister Zeil von Seehofer nach Strich und Faden ausgebremst wird und sich auch ausbremsen lässt".

Die Regensburger SPD-Landtagsabgeordnete Margit Wild erklärt sich solidarisch mit den in Regensburg betroffenen 350 Mitarbeitern des Konzerns. "Es ist mehr als bedauerlich, dass so viele Arbeitsplätze dem Sparwahnsinn des Konzerns zum Opfer fallen sollen. Deshalb muss alles unternommen werden, um dies zu verhindern", so die Abgeordnete, die ihre Solidarität mit ihrer Anwesenheit bei der Kundgebung am Freitag vor dem Eon-Gebäude zum Ausdruck brachte. Wild wirft der Staatsregierung Versäumnisse vor und fordert sie auf, endlich massiv gegenzusteuern.
Parlamentarische Initiativen müssen die Verantwortlichen in die Pflicht nehmen und zwingen, dem massiven Stellenabbau entgegenzuwirken.

"Es kann nicht sein, dass hochqualifizierte Arbeitsplätze bei uns gestrichen werden, die wir zum Gelingen der Energiewende in Deutschland gerade jetzt so dringend brauchen." Überaus bedauerlich nennt es Wild zudem, dass gerade am Standort Regensburg eine große Anzahl von
Teilzeitarbeitsplätzen betroffen sein wird. Vor allem auch für viele Frauen mit einem hohen Anteil alleinerziehender Mütter steht die Existenz auf dem Spiel. "Es geht um die Zukunft der Mitarbeiter und deren Familien; deshalb müssen wir alles versuchen, um den massiven Stellenabbau zu verhindern."




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