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Laut aktuellem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse sind Pendler seltener krank als Berufstätige, die nicht pendeln müssen. Allerdings leiden sie häufiger an psychischen Erkrankungen.

Ein Großteil der bayerischen Berufstätigen arbeitet nicht in unmittelbarer Nähe des Wohnortes. Das bedeutet für sie: Tägliches Pendeln zur Arbeit mit all seinen "Nebenwirkungen": Frühes Aufstehen, spät nach Hause kommen, lange Fahrten mit Auto, Bus oder Bahn und langes Stehen aufgrund von Stau im Straßenverkehr. Doch die Berufspendler sind hart im Nehmen, wie kürzlich aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) deutlich wird.

Pendler fehlen nämlich im Schnitt weniger aufgrund von Krankheit als Berufstätige, die nicht pendeln müssen. Demnach fehlt jeder Beschäftigte, der nah am Arbeitsplatz wohnt, im Schnitt 12,9 Tage wegen Krankheit, Pendler hingegen nur 12,7 Tage. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen Pendlern und Nichtpendlern bei Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sowie bei Verletzungen oder Vergiftungen. Pendler verzeichnen hier durchschnittlich 2,3 und 1,5 Fehltage. Das sind neun beziehungsweise 12 Prozent weniger als bei den Nichtpendlern.

Schwache Nerven

Anders jedoch sieht es bei psychischen Erkrankungen aus. Bei den Erwerbstätigen, die nicht pendeln, ist die Psyche laut Gesundheitsreport der TK stabiler als bei den Pendlern. Diese fehlen im Schnitt 2,2 Tage, die Nichtpendler bleiben hingegen nur 1,9 Tage aufgrund psychischer Erkrankung dem Arbeitsplatz fern. Warum dies so ist, das erklärt Annette Bleher, Gesundheitsexpertin bei der TK. "Die Ohnmacht im Stau oder die 'rote Welle' bei vielen Ampeln empfinden Autofahrer als Tortur. Und wer morgens und abends regelmäßig unter Strom steht, leidet psychisch." Sie rät Pendlern, die Zeit in Bus und Bahn möglichst gezielt für sich zu nutzen. Schon ein paar einfache Tricks können helfen, damit der tägliche Arbeitsweg nicht zur Stressfalle wird. Ein Spanisch-Kurs zum Mitsprechen oder ein Hörspiel im Auto, ein gutes Buch oder die Tageszeitung in der Bahn könnten schon verhindern, dass der Frust über verlorene Zeit im Verkehr zu groß wird.

Stärkere Gesundheitsförderung in den Unternehmen

Laut Bleher sollte sich die betriebliche Gesundheitsförderung verstärkt den Anforderungen einer immer mobileren und flexibleren Arbeitswelt widmen: "Es geht darum, Strategien für ein gesünderes Arbeiten zu entwickeln. Dazu gehört, moderne Kommunikation so zu nutzen, dass sie
nicht nur belastet, sondern dadurch die Arbeit auch gesünder wird." Die Gesundheitsfachkraft nennt beispielsweise flexiblere, gesündere Arbeitszeiten, Home Office-Angebote sowie mehr Telefon- und Videokonferenzen.

Der TK-Gesundheitsreport analysiert jährlich die Krankschreibungen und Arzneimitteldaten der 3,7 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen, darunter 455.000 in Bayern. Weitere Informationen hierzu auch unter www.tk.de.

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