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Das Hantavirus breitet sich derzeit in Bayern stark. Von annähernd 300 Krankheitsfällen berichtet die Techniker Krankenkasse allein in diesem Jahr. Das von Mäusen übertragene Virus ist hauptsächlich in Unterfranken und Niederbayern aktiv.

282 Krankheitsfälle des sogenannten Hantavirus sind laut Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) derzeit in Bayern gemeldet. Das sind 140 mehr Neuinfektionen als im gesamten vergangenen Jahr. Rund die Hälfte der meist von Rötelmäusen übertragenen Infektionen wurden in Unterfranken und etwa jede dritte in Niederbayern registriert. Am stärksten betroffen sind bisher die Landkreise Aschaffenburg mit 49, Freyung-Grafenau mit 38 und Miltenberg mit 30 Erkrankten. Die TK beruft sich bei diesen Angaben auf eigene Auswertungen aktueller Meldedaten des Robert Koch-Institutes (RKI).

Das Hantavirus wird von Mäusen auf den Menschen übertragen. Typische Symptome sind plötzlich auftretendes hohes Fieber, Übelkeit und Gelenkschmerzen. Nicht selten kommt es zu lebensbedrohlichen Lungen- und Nierenentzündungen. Menschen stecken sich vor allem über den Speichel, Kot oder Urin der infizierten Mäuse an. Sehr gefährlich ist es, aufgewirbelte Ausscheidungen der infizierten, toten Nagetiere einzuatmen oder diese anzufassen. "Besondere Vorsicht ist deshalb beim Ausräumen von Schuppen, Keller, Dachböden oder Gartenhäuschen geboten", erklärt TK-Sprecher Stephan Mayer. Er rät vor dem Stöbern, wenn möglich, den Staub befeuchten und am besten einen Mundschutz und Handschuhe tragen.

Gefährdet sind aber auch alle, die sich häufig im Wald aufhalten wie Jäger, Forstwirte und Waldarbeiter. Pilz- und Beerensammler sowie Hundebesitzer sollten ebenfalls jetzt aufpassen.

Der drastische Anstieg der Neuinfektionen in letzter Zeit ist mit milderen Temperaturen und einem Überangebot an Nahrung für die Nagetiere zu erklären. Das begünstigt die Vermehrung von Nagern, die mit dem Virus verseucht sind.

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