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Nach dem Weggang von Aiman O. hat es in den Jahren 2011/12 bei Transplantationen keine Auffälligkeiten am Regensburger Uniklinikum mehr gegeben. Zu diesem Ergebnis kam die Bundesärztekammer in einem Bericht, den sie am Mittwoch, 04. September, veröffentlichte.

Aiman O. praktizierte am Uniklinikum bis zum Jahr 2006 und steht derzeit in Göttingen vor dem Landgericht. Dem Mediziner wird vorgeworfen, Patientenakten manipuliert und Patienten bei der Vergabe von Spendenorganen bevorzugt zu haben. Außerdem muss sich Aiman O. wegen des Vorwurfs der Tötung verantworten, da auf Grund seiner Handlungsweise möglicherweise Patienten starben.
Auch die Staatsanwaltschaft Regensburg prüft derzeit Vorwürfe, die gegen Aiman O. während seiner Arbeit in Regensburg erhoben wurden.
Aiman O. selbst kritisierte das System der Organvergabe vor Gericht.

Keine Auffälligkeiten in Regensburg

Ein Bericht der Bundesärztekammer bestätigt, dass sich nach dem öffentlich werden des Organspendeskandals in den Jahren 2011 und 2012 keine weiteren Auffälligkeiten bei Transplantationen am Uniklinikum Regensburg mehr ereigneten. Untersucht wurden 24 Lebertransplantationen, wobei in vier Fällen schwere Richtlinienverstöße festgestellt wurden. Die Verstöße ereigneten sich in Kliniken in Münster, München Rechts der Isar, Leipzig sowie Göttingen. Hier praktizierte Aiman O. nach seiner Stelle am Uniklinikum Regensburg.

(Vorschaubild: UKR)

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