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Der Frühlingsbeginn ist bekanntermaßen die Zeit, in der Kurzfilme in Regensburg das Geschehen bestimmen: So findet auch heuer vom 18. bis 25. März findet die 21. Internationale Kurzfilmwoche Regensburg statt und präsentiert Aktuelles wie auch Kurzfilmklassiker in den drei Spielstätten Filmgalerie, Ostentor-Kino und W1 - Zentrum für junge Kultur. Nebenschauplätze mit besonderen Filmgenüssen sind die katholische Hochschule für Kirchenmusik, in der das Filmprogramm Sound of Silents live vertont wird und der Saal im Leeren Beutel, in dem zu französischen Köstlichkeiten und Musik französische Filme gereicht werden.

Auch für diese Edition wurden wieder zahlreiche Filme aus aller Welt eingereicht - mit 6818 gültigen Einreichungen ein neuer Rekord. Die besten 122 Filme konkurrieren nun um die begehrten Preise verteilt auf die vier Wettbewerbe: Internationaler und Deutscher Wettbewerb, Bayernfenster und das beliebte Regionalfenster. Den Themenschwerpunkt bildet in diesem Jahr die Programmreihe Rebellion. Hierin werden verschiedene Fragen aufgeworfen. Inwiefern es wirkungsvollere Methoden als Gewalt geben kann. Aber auch, ob Film rebellisch sein oder gar eine Rebellion erklären kann. Findet Rebellion nur im Ausland oder gar auch in der eigenen Wohnung statt?

Das diesjährige Sonderprogramm ermöglicht den Begriff aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Wer selbst Aktivität an den Tag legen will, dem sei das Ausstellungsprogramm und die zahlreichen Workshops nahegelegt. Oder gar das Programm Capture the Screen! Hier kann jeder die Leinwand für sich erobern, in dem er einfach seinen Kurzfilm als abspielbare Videodatei zum Vorführer bringt.

Beim Länderschwerpunkt wird ein Blick auf die Vereinigten Arabischen Emirate geworfen. Eine Monarchie mit großem Reichtum, mit enormen Prestigebauten, aber auch mit großer Armut und zahlreichen ungelösten Problemen. Ein Land, das erst 43 Jahre alt und Heimat für 200 Nationalitäten ist. Ein Land zwischen Tradition und Futurismus. Die Gastkuratorin Butheina Kazim führt durch diesen spannenden Raum der Extrema anhand dreier Filmprogramme und freut sich auf spannende Diskussionen mit dem Regensburger Publikum.

Viele weitere Kurzfilmangebote runden das Filmprogramm an: Kurzfilme für Kinder und Jugendliche, ein Horrorprogramm, die Klassiker Plattenfilme und Poetry in Motion und ein Programm von Studierenden der Universität Regensburg zum Thema Wasser. Ein Highlight ist die Werkschau von Simon Ellis. Ob narrativer Kurzfilm, Experimentalfilm oder Musikvideo - bei den Werken des Briten, der sich offenbar in allen Genres zuhause fühlt, ist Unterhaltung garantiert. Er hat über ein Dutzend Kurzfilme und Videoclips realisiert, die auf mehr als 200 Filmfestivals weltweit gezeigt wurden. Vor zehn Jahren war er schon einmal mit seinen Werken in Regensburg zu Gast und erwies sich als Publikumsliebling.

Weitere Highlights sind die kuratierten Programme von Claus Löser. Wenn man sich für Avantgarde-Filme der DDR interessiert, ist man bei Claus Löser an der richtigen Adresse. Er hat nicht nur selber Avantgarde-Filme gemacht, sondern auch eine eigene Kompilation mit wichtigen DDR-Filmen aus dem Untergrund herausgebracht. Insofern lag es nahe, dass er maßgeblich die Kuration für das Programm Wir sind das Volk! im Sonderprogramm Rebellion übernommen hat. Bei der KURZFILMWOCHE präsentiert er zudem seine Lieblingsfilme rund um das Thema Raum.

Doch nicht nur Filme sind bei der Kurzfilmwoche zu sehen. Ein Termin für jeden Veranstaltungskalender ist sicherlich der 20. März 2015, denn da findet die Zündfunkparty im Leeren Beutel statt. Achim Bogdahn und Roderich Fabian bringen den Saal zum Beben und Legomix verwandelt das Foyer in einen modernen Swing-Club. Nein! Das ist keine Anspielung auf die Sexy Shorts, die sich ebenfalls am Freitag filmisch mit der schönsten Nebensache der Welt auseinandersetzen.

Lehrreich wird es auch: Es gibt einen Filmworkshop für Kinder und ein Gesprächs- und Beratungsangebot für junge Filmemacher aus der Region von der Medienfachberatung Oberpfalz, einen Found-Footage-Workshop vom Filmemacher Karsten Wiesel und der Verein Binary Kitchen erklärt, wie man seine Daten im Internet schützen kann.

In den Ausstellungen in der Spielstätte W1 – Zentrum für junge Kultur bekommt das Publikum Einsichten in die Vereinigten Arabischen Emirate und wird gleichzeitig mit verschiedenen Möglichkeiten des Protests konfrontiert.

Zur Einstimmung auf die Festivalwoche 'booomt' der Regensburger Schlagzeuger und Percussionist Gerwin Eisenhauer mit seinen Bandkollegen Walter Lang und Uli Zrenner-Wolkenstein das Publikum auf der Eröffnungsveranstaltung durch die Klassiker der Videogames.

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Foto: Klicker  / pixelio.de

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