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Zum Equal Pay Day am morgigen 20. März erklärt die SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Margit Wild: „Die Lohnlücken zwischen Männern und Frauen sind seit vielen Jahren bekannt. Trotz vieler Aufrufe und des politischen Drucks hat sich bislang rein gar nichts geändert. Es wird Zeit, dass der Gesetzgeber eingreift“.

Der Equal Pay Day findet traditionell im März statt. Das Datum variiert je nach Größe der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, denn die Zeitspanne vom 1. Januar bis zum Equal Pay Day soll die Zeit der unbezahlten Tage visualisieren. „Rechnerisch sind es immer noch 22 Prozent Lohnunterschied, in Bayern sind es sogar 25 Prozent“, kritisiert die Regensburger Abgeordnete. In Deutschland wird der Equal Pay Day seit 2008 begangen. „Die Bundesregierung hat erklärt, den Lohnunterschied bis 2020 auf dann 10 Prozent senken zu wollen. Bislang sehe ich wenig Entwicklung in diese Richtung“, so Wild. Daher unterstützt die Politikerin den Vorschlag von Familienministerin Manuela Schwesig, die die Gehälter in Firmen offen legen will. „Transparenz trägt zur Lohngleichheit bei. Da geht es nicht um Neid. Bei Beamtinnen und Beamten und in Berufen mit Tarifverträgen kann jeder interessierte Mensch die Gehälter nachvollziehen – wieso soll das nicht auch in Wirtschaftsunternehmen so sein?“, fragt Wild.

Transparenz sei eine wichtige politische Forderung, die sich in vielen Bereichen durchsetzt. Dass Gehaltsstrukturen in Unternehmen ebenfalls offengelegt werden, sieht Wild als logische Folge: „Das hat auch etwas mit Demokratisierung und Gerechtigkeit zu tun“. Die Landtagsabgeordnete wünscht sich, dass der Equal Pay Day bald Geschichte wird: „Je eher wir nicht mehr über eine Gender Pay Gap sprechen müssen, desto besser“.


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