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Seit dem 1. April 2015 dürfen Radfahrer nahezu in der gesamten Regensburger Altstadt rechtmäßig fahren. Zwar durften sie das schon vorher in vielen Straßen und Gassen, doch durch die neue Regelung wurde der Fahrbereich jetzt erheblich erweitert. In Einbahnstraßen ist zusätzlich das Radeln in die Gegenrichtung erlaubt. Getreu dem Motto „Respekt bewegt“ läuft nun für ein Jahr eine Testphase, um zu sehen, ob das Miteinander von Fußgängern und Radfahrern gut funktioniert. Die Meinungen darüber gehen auseinander:

Birgit und Patricia aus Regensburg:

Die beiden 28-jährigen Regensburgerinnen wohnen in der Altstadt und sind leidenschaftliche Radfahrerinnen. Die neue Regelung finden sie super und sie fühlen sich viel wohler damit. „Wenn die Altstadt voller Fußgänger ist, passen wir natürlich auf und steigen ab. Aber vorher musste man immer genau schauen, welche Wege man als Radfahrer überhaupt nutzen darf.“

Julia aus Regensburg:

Die 19-jährige Julia ist sehr oft mit dem Fahrrad unterwegs. Auch sie findet den Beschluss pro Radfahrer in der Fußgängerzone gut. „Ich fahre ständig und gerne mit dem Fahrrad in der Stadt. Dass man das davor nicht durfte, wusste ich ehrlich gesagt gar nicht.“







Claudia und Theresia aus Regensburg:

Claudia und Theresia sind der Meinung, dass die Radfahr-Regelung eine schlechte Idee ist. „Fahrradfahrer sind vorher schon unerlaubt in der Altstadt unterwegs gewesen. Jetzt fahren sie noch wilder umher.“ Wenn sie rücksichtsvoller wären, wären die Regensburgerinnen besser gestimmt. Auch haben sie schon mitbekommen, dass Passanten verletzt wurden. „Die Biker fahren einfach nicht langsam. Als Fußgänger musste man davor schon aufpassen, jetzt, da sie offiziell fahren dürfen, ist noch mehr Vorsicht geboten“.

Patrick aus Regensburg:

„Mich stört das überhaupt nicht – solange sich Fahrradfahrer an die Vorschriften halten und angemessen fahren.“ Der 25-jährige sieht die Situation entspannt und hofft auf das Erkenntnisvermögen der Radfahrer. „Zwar gibt es schwierige Ecken in Regensburg, aber da steigt man ja dann normalerweise ab. Den Altstadtbus, Autos oder den Lieferverkehr finde ich da schon problematischer.“





Alois und Jürgen aus Regensburg:

Die Fahrradliebhaber finden die Testphase gut und sind von dem Gelingen des Entschlusses überzeugt. „Die Beschilderungen waren unübersichtlich und keiner wusste so genau, wo das Radfahren eigentlich erlaubt ist. Natürlich muss man Rücksicht auf Fußgänger nehmen. Aber genauso wie es disziplinlose Autofahrer gibt, gibt es auch stürmische Radfahrer. Die gab es vorher schon und gibt es immernoch.“ In einer Stadt wie dieser, in der es so viele Biker gibt, gehörte Regensburg für die beiden bisher zu einer der fahrrad-unfreundlichsten Städte Deutschlands.

Ehepaar Kraus aus Erlangen:

Die Eheleute, die zu Besuch in Regensburg sind, berichten über eine ähnliche Regelung in Erlangen, die es bereits seit einiger Zeit gibt. Sie halten die neuen Bestimmungen für ungünstig. Vor allem tagsüber sehen sie Probleme, da momentan viele Touristen in der Altstadt unterwegs sind. „Wenn Radfahrer frühmorgens in der fast leeren Altstadt herumfahren, ist das okay, denn um diese Zeit sind erst wenige Menschen unterwegs. Aber später am Tag ist das nur dann akzeptabel, wenn sie auch wirklich angepasst und vorsichtig fahren.“

Johannes aus Regensburg:

„Manche Biker fahren wirklich verrückt“, meint der 24-jährige Johannes. Den Beschluss, dass Radfahrer in der Altstadt fahren dürfen, stört ihn allerdings nicht. „Solange sie die neue Regelung nicht ausnutzen und sie nicht zu schnell fahren, gibt es auch keine Schwierigkeiten.“ Positiv sieht er, dass Fahrradfahrer keine größeren Umwege mehr machen müssen, um ihr Ziel zu erreichen.

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