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Im Foyer des Landratsamtes ist derzeit die vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg (BüfA) und dem Bund Naturschutz Regensburg organisierte Wanderausstellung „Was wäre, wenn… Brokdorf – Tschernobyl – eine Gegenüberstellung“ zu sehen.

Knapp 200 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg, der Mittelschule Hemau, des Gymnasiums Neutraubling und der Berufs- und Fachoberschule Regensburg informierten sich über die Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Petra Filbeck und Walter Nowotny von BüfA erklärten den jungen Besuchern in bewegenden Bildern das Szenario von Tschernobyl und zeigten vergleichbare Szenen aus dem Kernkraftwerk Brokdorf. „Bei einem Super-GAU im Atomkraftwerk Brokdorf würden ungeahnt große Flächen in Deutschland und Europa kontaminiert und dauerhaft unbewohnbar werden“, mit diesen Worten verdeutlichte die Sprecherin der BüfA die in der Ausstellung eindrucksvoll dargestellte drohende Gefahr.

„Es freut mich, dass ihr so zahlreich gekommen seid und euch für die Thematik Atomkraft interessiert. Die Folgen eines möglichen Reaktorunglücks sind verheerend. Außerdem ist Atomenergie keine nachhaltige Art der Energiegewinnung“, begrüßte Landrätin Tanja Schweiger verschiedene Schulklassen im Foyer und Sitzungssaal des Landratsamtes. Weiter informierte sie über die Aktionen des Landratsamtes im Bereich Energie. „Wir möchten die Menschen sensibilisieren und informieren, denn viele kleine gemeinsame Schritte bringen uns auch ans Ziel“, betonte die Landrätin.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich von der Ausstellung beeindruckt und nachdenklich. „Was würde sich bei uns persönlich alles ändern? Welche Folgen hätte ein Super-GAU für die Wirtschaft, Umwelt, und für jeden einzelnen von uns?“ Diese und ähnliche Fragen beschäftigten die Jugendlichen auf dem Weg in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes, wo Dipl. Ing. (FH) Sebastian Zirngibl von der Energieagentur Regensburg mit einem Vortrag zum Thema: „Energieversorgung heute und morgen!“ wartete. Zirngibl stellte den Schülerinnen und Schülern den sogenannten Energie-3-Sprung vor und zeigte Möglichkeiten auf, wie jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann, den regenerativen Energien den Weg zu ebnen. „Das A und O ist es, Energie einzusparen. Und das kann jeder, mit ganz simplen Mitteln. Zudem muss Energie effizient genutzt werden. Erst dann, an dritter Stelle, kommt der Ausbau der erneuerbaren Energien“, erklärte Zirngibl. „Die fossilen Energieträger sind endlich und haben deshalb keine Zukunft. Dieser Hintergedanke muss uns tagtäglich begleiten.“

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Bild: LKR

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