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Die Deutschen gelten als besonders sicherheitsbewusst: Tatsächlich ist es dem Großteil der Bevölkerung sehr wichtig, sich selbst sowie die engsten Familienmitglieder für den Ernstfall finanziell abzusichern. Der Abschluss von privaten Renten-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen ist deshalb auch unter Berufseinsteigern und jungen Angestellten durchaus üblich.

Vor allem Lebensversicherungen waren lange Zeit ausgesprochen beliebt, denn bis vor wenigen Jahren dominierte in vielen deutschen Familien das traditionelle Alleinversorgermodell. Eine Lebensversicherung stellte die finanzielle Unabhängigkeit der Familie auch nach dem Tod des Hauptverdieners sicher. Zudem galt sie dank günstiger Zinssätze als lohnenswerte Kapitalanlage und war deshalb lange Zeit eine der beliebtesten Formen der Altersvorsorge.

Doch die ungünstigen Entwicklungen auf den Finanzmärkten in den letzten Jahren und Jahrzehnten haben auch vor den Lebensversicherungen nicht haltgemacht. Fallende Zinsen und schrumpfende Renditen haben zu einem deutlichen Attraktivitätsverlust der reinen Kapitallebensversicherung geführt, wie die folgende Statistik des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) aus dem Jahr 2014 verdeutlicht.



Statistik: Struktur des Vertragsbestandes in der Lebensversicherung in Deutschland von 1990 bis 2013 nach der Versicherungsart. Mehr Statistiken finden Sie bei http://de.statista.com/.

Die ehemals höchst populäre Kapitallebensversicherung macht nur noch 41,7Prozent aller in Deutschland abgeschlossenen Lebensversicherungen aus – damit hat sich ihr Anteil seit 1990 ungefähr halbiert. Und das vor allem zugunsten der Rentenversicherung, deren Anteil von 2,2 Prozent auf beachtliche 45,1 Prozent gestiegen ist.

Streng genommen ist auch die Rentenversicherung eine Kapitallebensversicherung, denn sie unterscheidet sich von dieser nur durch die Art der Auszahlung. Während bei letzterer die bis dahin angesparte Versicherungssumme im Todesfall oder bei Erreichen eines bestimmten Alters komplett ausgezahlt wird, erhält der Versicherte bei der ersten Variante eine monatliche Rentenzahlung. Davon abgesehen sind die Anlagestrukturen beider Versicherungsarten weitgehend gleich.

Ganz anders liegt der Fall bei der Risikolebensversicherung, über die man sich beispielsweise auf der Seite von CosmosDirekt näher informieren kann. Hier wird im Todesfall eine im Voraus festgelegte Summe ausgezahlt, auch wenn der Versicherte erst seit Kurzem in die Versicherung eingezahlt hat. Aus diesem Grund ist sie besonders bei jungen Familien beliebt, um die Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Man sollte sich also nicht vom „Risiko" im Namen abschrecken lassen – das finanzielle Risiko liegt in diesem Fall ausschließlich bei der Versicherungsgesellschaft.

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