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Die SPD stellt einen Antrag über den Anschluss der Stadt Regensburg an das „Modulare Warnsystem“ (MoWaS). Damit zielt die Initiative von Stadtrat Dr. Thomas Burger auf eine deutliche Verbesserung beim Katastrophenschutz ab.

„Eine Anbindung der Stadt Regensburg an das Modulare Warnsystem MoWaS in Ergänzung des existierenden Sirenennetzes erscheint als sehr sinnvoll. Warnungen über Unwetter, Katastrophen und Unglücksfälle können damit auch außerhalb des Wahrnehmungsbereichs der Sirenenalarmierung empfangen werden“, betont Dr. Thomas Burger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Regensburger Stadtrat. Bereits Anfang Mai hatte er sich mit der Bitte um Prüfung an den Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gewandt.

Nun wird der entsprechende Antrag der SPD-Fraktion planmäßig in der nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen behandelt. Für Dr. Burger, der selbst Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Graß sowie als Stadtrat zugleich Verwaltungsbeirat beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz ist, liegen die Vorteile klar auf der Hand: „In einem betroffenen Bereich können unmittelbar alle vorhandenen Alarmierungs- und Warnsysteme zeitgleich ausgelöst werden. Zudem können alle bereits vorhandenen und zukünftigen Warn- und Alarmierungsmittel zur Bevölkerungswarnung wie beispielsweise Sirenen oder Rauchmelder integriert werden.“

Die über MoWaS verbreiteten Warnungen können über verschiedene Medien verbreitet werden. Neben Radio und TV können auch Informationskanäle via Social Media oder entsprechenden Apps für Mobilgeräte benutzt werden, was eine sekundenschnelle und flächendeckende Verbreitung von Warnungen ermöglicht und eine deutliche Verbesserung zur jetzigen Situation darstellt.

Bund und Länder bauen derzeit im Rahmen des Katastrophenschutzes gemeinsam das „Modulare Warnsystem“ (MoWaS) auf. Damit soll erreicht werden, dass in einem betroffenen Bereich unmittelbar alle vorhandenen Alarmierungs- und Warnsysteme zeitgleich ausgelöst werden können. Da MoWaS technisch auf dem bundeseigenen satellitengestützten Warnsystem SatWaS beruht, ist das System relativ unanfällig gegenüber insbesondere in Katastrophengebieten häufig anzutreffenden Stromausfällen und einem Ausfall der terrestrischen Übertragungswege. Für Kommunen besteht die Möglichkeit, sich an MoWaS anzubinden, um von den Vorteilen eines direkten Empfangs von Warnungen sowie der Weitergabe von eigenen Warnungen profitieren zu können.

Gerade die Einbindung von Social Media und Apps brächten klare Vorteile, unterstreicht Dr. Burger: „Bürgerinnen und Bürger können schnell und umfassend gewarnt werden, was eine ausreichende Vorbereitung auf einen bevorstehenden Katastrophen- oder Schadensfall begünstigt oder eventuell sogar erst ermöglicht. Nachrichten können damit sogar außerhalb Regensburgs empfangen werden.“

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Foto: Stadtrat Dr. Thomas Burger wirbt für den Anschluss Regensburgs an das Modulare Warnsystem MoWaS

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