section_topline
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component

Vom 19. bis zum 23. Juli 2015 geht im Theater an der Universität (Studentenhaus) – jeweils um 19.30 Uhr – wieder der Vorhang auf. Das Germanistentheater der Universität zeigt in Kooperation mit dem UR Stage Club und unter der Leitung von Dr. Simone Merk Agatha Christies Krimistück „Mord an Bord“ als musikalisch-szenische Koproduktion im Theater an der Uni. Einlass ist immer um 19.15 Uhr bei freier Platzwahl.

Anlässlich des 125. Geburtstags von Agatha Christie wird ihr Romanklassiker „Tod auf dem Nil“ auf die Bretter des Theaters an der Universität gebracht. Leidenschaft, Eifersucht, Begehren – Hass, Betrug, Gier: Der Stoff aus dem Verbrechen und Krimis sind. Agatha Christie, die Mutter des Kriminalromans, versteht es wie kaum eine Zweite aus diesen Versatzstücken einen Kriminalfall zu konstruieren, der nicht nur atemberaubende Hochspannung, sondern auch größte Unterhaltung verspricht.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Karten können zum Preis von 7 Euro (ermäßigt 5 Euro) im Vorverkauf bei Bücher Pustet an der Universität und an der Abendkasse erworben werden. Verbindliche Kartenreservierungen werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen. Die Abholung und Bezahlung der reservierten Karten muss bis spätestens 19.00 Uhr an der Abendkasse erfolgen. Nicht abgeholte Karten gehen in den freien Verkauf.

Zum Stück:

An Bord des Nildampfers „Lotus“ bricht in Khartum eine illustre Gesellschaft zu einer abenteuerlichen Schiffsreise auf. Das Interesse der Passagiere liegt jedoch weder in der reizvollen Flusslandschaft noch in den kulturellen Touristenattraktionen am Ufer des Nils. Auf eine merkwürdige und undurchsichtige Weise scheinen die Gäste an Bord ein Geheimnis zu teilen: Sie stehen in einer wie auch immer gearteten „Beziehung“ zu der Millionenerbin Kay Mostyn, geborene Ridgeway. Ohne die geringste Ahnung, wer sich noch an Bord befindet, tritt Kay mit ihrem frischvermählten Gatten Simon Mostyn die Fortsetzung ihrer Hochzeitsreise auf dem Nil an. Bis zu diesem Zeitpunkt gleicht der Verlauf ihrer Flitterwochen bereits einem Höllentrip: Simons ehemalige Verlobte Jacky folgt ihnen von Station zu Station auf Schritt und Tritt. Doch der wahre Horror bricht erst richtig los, nachdem sich die scheinbare Rettung für Kay an Bord der „Lotus“ als tödliche Falle erweist.

Bereits die Entstehungsgeschichte von Agatha Christies Kriminalstück „Mord an Bord“ gleicht einer detektivischen Spurensuche. 1942 beginnt die englische Schriftstellerin die Arbeit an der Bühnenfassung ihres 1937 erschienenen Romans „Tod auf dem Nil“, dem selbst bereits ein Dramenentwurf mit dem Arbeitstitel „Mond über dem Nil“ vorausging. Das Krimistück „Mord an Bord“ kann also als eine Re-Adaption des Romans für die Bühne bezeichnet werden, dessen Ursprung von Beginn an das Theater war. Im Gegensatz zum Roman ist im Bühnenstück nicht mehr der weltberühmte belgische Detektiv Hercule Poirot, sondern der englische Pater Ambrose Pennefather mit der Lösung des Falls betraut. Aus dramaturgischer Perspektive kann der Ausschluss Poirots aus dem Kammerspiel als Glücksgriff gewertet werden. Denn Pater Pennefather ist im Gegensatz zu Hercule Poirot aufgrund seiner verwandtschaftsähnlichen Beziehung zu Kay selbst in den Fall und die Handlung verstrickt.

---------------------------------
Foto: Universität Regensburg 

Eventfilter

section_breadcrumbs
footer
Cookie-Einstellungen
nach oben