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Was für ein Sommer! Hitze und Trockenheit allerorten. Für den Gärtner bietet sich derzeit ein trostloses Bild – sofern er nicht ausreichend Wasserreserven zum Gießen vorrätig hat. Aber die Hitze hat auch Ihr Gutes: Viele wärmebedürftige Pflanzen gedeihen so gut wie schon lange nicht mehr.

Besonders im Gemüsegartenist jetzt eine ausreichende Wasserversorgung unerlässlich. Wie schon öfter erwähnt, sollte nicht jeden Tag, aber dafür alle drei bis vier Tage kräftig gegossen werden. Mindestens zwanzig Liter Wasser auf einem Quadratmeter sollten es schon sein. Eine einfache Methode ist die Schlauchmethode, d. h. sie legen den Schlauch auf das Gartenbeet und lassen ihn so lange laufen, bis mind. 20 Liter im Boden verteilt sind, dann ziehen sie das ganze einen bis zwei Meter weiter und erreichen so eine durchdringende Feuchte im Boden. Das gute dabei ist, dass die Oberfläche nicht zu stak vernässt wird und dadurch auch nicht allzu viel Wasser verdunsten kann.

Jetzt ist die Zeit, für den Herbst neue Gemüsekulturen zu pflanzen und zu säen. Spinat, Radie, Feldsalat und Schnittsalate können ausgesät werden. Bei den Gewürzkräutern eignen sich Petersilie und Basilikum. Gegenüber dem Frühjahr keimen die Pflanzen schneller und sicherer. Flächen, die ganz frei werden, sollten mit einer Gründüngung bedeckt in den Herbst und Winter gehen. Endivien, Kopfsalate und Zuckerhut können noch gepflanzt werden.

ImObstgartenkann immer noch der Sommerschnitt durchgeführt werden. Achten Sie beim Schneiden darauf, dass Sie das Schnittwerkzeug nach dem Schnitt von erkennbar kranken Trieben sorgfältig desinfizieren, um die Übertragung möglicher Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien, Viren zu verhindern. Eine einfache Methode ist das Erhitzen der Klingen und Schneiden mit einem Gasbrenner (z. B. Campingkocher). Generell kann man jetzt sehr gut den Befall von Bakterien oder Pilzen an den Obstbäumen erkennen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, helfen die Kreisfachberater gerne.

Keine Angst, wenn der Rasen vollkommen braun gefärbt ein trauriges Dasein fristet. Schneller als man denkt, wird er wieder grün, sobald einige Liter Regenwasser den Boden sättigen. Das Ganze hat auch eine gute Seite: Sie sparen sich derzeit das Rasenmähen. Wichtig: Jetzt sollte kein Rasendünger mehr ausgebracht werden!

Bei den Gartenstauden sieht man jetzt, was sich für die zunehmenden Trockenzeiten bewährt. Pflanzen wie Lavendel, Salbei, Gaura, Brandkraut, Blutstorchschnabel (um nur einige zu nennen) stecken die wasserarme Zeit weg. Vor allem die sogenannten Steingartenpflanzen zeigen jetzt ihre Stärken. Vielleicht muss man für die Zukunft so manche Pflanze im Garten gegen robustere Arten und Sorten auswechseln?

Lassen Sie sich die Sommerfreuden nicht vermiesen und genießen Sie die Früchte, Farben und Formen des Gartens!



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