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Seit den 90ern steht die dreieckige Fläche am Stobäusplatz leer. Jahrelang wurden neue Konzepte für die Bebauung vorgelegt, bisher konnte allerdings noch keines verwirklicht werden. Jetzt soll es ab Juni 2016 vorwärts gehen.


Seit 1993 steht die fast 8000 Quadratmeter große Fläche am Stobäusplatz frei. Über Jahrzehnte hinweg wurden verschiedene Bebauungspläne für das Areal zwischen Greflingerstraße, Landshuter Straße und Weißenburgerstraße über den Haufen geworfen. Die Gründe reichten dabei von fehlendem Geld bis hin zu der schwierigen Verkehrslage. Zeitweise war die Rede davon, hier die Stadthalle zu errichten, und auch kam schon einmal der Vorschlag, die Fläche ganz aufzulösen und hier stattdessen an der Verkehrsführung zu arbeiten.

Einer der jüngsten Vorschläge stand 2011 auf dem Plan: Der Sieger-Entwurf eines Wettbewerbs von Franz und Andreas Aigner sollte am Stobäusplatz umgesetzt werden. Allerdings konnten die Technopark-Geschäftsführer keine Ankermieter finden, weshalb eineinhalb Jahre später ein überarbeitetes Konzept aufgestellt wurde. Bei dem neuen Ziel sollte es sich um einen Komplex aus Wohnungen und Hotels handeln.

Seit dem Sommer 2014 steht nun der Plan der Investoren Projektgesellschaft Stobäusplatz GmbH & Co. KG und AP Investhotel Regensburg GmbH und wartet auf grünes Licht von der Stadtverwaltung. Die Baugenehmigungen sind beantragt worden und werden bearbeitet; die Investitionshöhe ist derzeit nicht bekannt.

Die aktuellen Gestaltungspläne für den neuen Gebäudekomplex am Stobäusplatz stammen von dem Architekten Thierry Louvieaux aus dem Architekturbüro PSP. „Wir wollen ein Stück Stadt mit drei Wohnhäusern, zwei Hotels und zwei öffentlichen Plätzen schaffen“, beschrieb er die Vorstellungen der Projektleiter bei einer Gestaltungsbeiratssitzung. In den Wohnhäusern sollen circa 100 Wohnungen und Einzelhandelsflächen Platz finden, bei den Hotels handelt es sich derzeit um Ableger der Ketten Ibis und Novotel. Das von Louvieaux gestaltete Gebäude soll sich aus fünf Baukörpern zusammensetzen, die unterschiedlich hoch und durch einen umlaufenden Sockel miteinander verbunden sind. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass der Komplex wie ein großer Block in der Stadtlandschaft wirkt.

„Das harmonische Gesamtkonzept aus Wohnungen, Hotels und kleinteiligen Einzelhandelsflächen soll in einem zügigen Bauvorhaben entstehen, so dass der seit Jahren brachliegende Platz in absehbarer Zeit ein neues Gesicht bekommen und einen städtebaulichen Akzent in dem schönen Gründerzeitviertel bilden wird“, heißt vonseiten der Investoren.

Sobald die Genehmigungen erteilt worden sind, könne es ab Juni mit der Bebauung losgehen, so Investoren-Sprecher Tobias Piper.

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Foto: Jarmila Zahradka / pixelio.de

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