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Ein Rückblick auf das vergangene Jahr und der Fahrplan für 2016 standen auf der Tagesordnung bei der Frühjahrskonferenz der Evangelischen Jugendsozialarbeit Regensburg (EJSA). Geschäftsführer Hans-Jürgen Fehrmann zeigte sich in diesem Zusammenhang besonders erfreut über die Fortschritte hinsichtlich des Wohnprojekts für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge „Am Fuchsengang“. „Die Arbeit mit den jungen Flüchtlingen, z.B. bei regelmäßigen Kochaktionen und Spieleabenden im Jugend- und Familienzentrum, ist eine Bereicherung“, bestätigten die anwesenden Mitarbeitenden.

Als entscheidenden Faktor für das gegenwärtige und künftige Engagement der EJSA führte Fehrmann die personellen Ressourcen an: „Unsere Kapazitäten sind derzeit voll ausgeschöpft. Eine Aufstockung bleibt 2016 ein vorrangiges Ziel.“ Die Verfünffachung der Mitarbeiterzahlen in den vergangenen zehn Jahren auf mittlerweile rund 100 Voll- und Teilzeitkräfte belegt den Erfolg der EJSA Regensburg. Gleichzeitig macht die Entwicklung den steigenden Bedarf an deren Angeboten deutlich. Dieser sei laut Fehrmann aber nicht nur bei jungen Flüchtlingen vorhanden. Er betonte daher den klaren Anspruch einer bedürfnisgerechten Begleitung und Förderung aller Jugendlichen. Denn Jugendsozialarbeit kenne eine Vielzahl von Situationen, in denen Unterstützung von außen notwendig sei – von häuslicher Gewalt über psychische Erkrankungen bis hin zu Überforderung der Eltern bei der Erziehung.

So betreuen die EJSA-Mitarbeitenden der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) im Rahmen der Einzelfallhilfe aktuell knapp 400 Mädchen und Jungen mit unterschiedlichen persönlichen Hintergründen an sechs Schulstandorten. Zur Arbeit dort gehören laut Abteilungsleiterin Sabine Wunderlich außerdem Präventionsprojekte, z.B. in Sachen Gewalt, Mobbing oder Ernährung. Steigenden Zuspruch finden ferner die Ganztagsangebote, mit denen die EJSA derzeit an elf Schulen in Stadt und Landkreis Regensburg vertreten ist. Hierbei stehen die Begleitung von Übergangsklassen, Hausaufgabenbetreuung sowie Projektarbeit und Freizeitaktivitäten verschiedenster Art im Vordergrund. „Schulleiter und Lehrer, ebenso wie Schüler und Eltern nehmen uns als wertvollen Partner wahr. Das ist einerseits die beste Bestätigung für unsere Arbeit, andererseits ein Antrieb, die Qualität unserer Angebote zu halten bzw. noch weiter zu verbessern“, so Melanie Schmidt, Leiterin der neu gebildeten Abteilung II „Ganztagsschulen/Mittags- und Hausaufgabenbetreuung“.

Einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien durch die EJSA leisten Zuschüsse des Förderkreises, der auch künftig durch Spenden und Benefiz-Veranstaltungen zusätzliche Geldmittel einwerben will. Im vergangenen Jahr gelang dies beispielsweise durch ein Konzert des Gospelchors Deliverance, der neben Unternehmer Ferdinand Schmack  zum „Spender des Jahres 2015“ erkoren wurde. Aktuelle Informationen zu den Aktivitäten der EJSA gibt es unter www.ejsa-regensburg.de.

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