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Seit 1986 baut Nissan den Pickup „Navara“. Im Januar ist der neue, die 4. Generation, erschienen. Neben dem Titel „Pickup des Jahres 2016“ gibt es noch ein weiteres pikantes Faktum, das für Aufregung sorgt: Renault und Mercedes werden die Basis des Fahrzeuges verwenden, um damit eigene Pickups auf den Markt zu bringen. Eine Auszeichnung, welche eine nähere Fahrzeugbetrachtung erfordert!

Ungefähr ein Drittel des weltweiten Transporterabsatzes besteht aus Pickups. Ein großer Markt also, zumindest außerhalb von Deutschland. Große Ladefläche, langstreckentauglich, geländegängig und robust - Handwerk, Baustellen, Forst: Die Einsatzmöglichkeiten sind unbegrenzt. Aber auch Freizeitvergnügen ist damit angesagt: Räder müssen nicht zerlegt und in den Kofferraum gefaltet werden, Surfboards, Ski, Tauchausrüstung einfach rauf damit. Sogar die Hard-Enduro geht hinten drauf, wenn man die Rampe dafür hat, und wird einfach verzurrt – die Ladeklappe bleibt dann aber offen.

Unser Testwagen vom Autohaus Bücherl hat die „Doublecab“, die um 20 cm größere Kabine mit hinten massig Platz. Umgekehrt misst die Ladefläche bei der kürzeren „KingCab“ dafür stattlich knappe 180 cm. Unser Fahrzeug hat ein Hardtop auf die Ladefläche montiert, welches mit wenigen Handgriffen in zwei Minuten einfach abgeschraubt werden kann. Auch sitzen wir rundum in gutes Leder gehüllt – wer also die feinere Ausstattung wählt, genießt „upper“ sowohl beim Verkehrsüberblick, als auch beim Wohlfühlfaktor.

1136 kg Nutzlast dürfen zugeladen werden – beachtlich. Ein solider Leiterrahmen bietet dabei die perfekte Grundlage. Während der Vorgänger diese hinten noch mit Blattfedern aufnahm, arbeiten heute eine Mehrlenkerhinterradaufnahme mit Schraubenfedern im DoubleCab. Per Anhänger gezogen werden, dürfen übrigens außerordentliche 3,5 Tonnen. Mit diesen Lade- und Zugwerten ist der Navara Branchenprimus – mit 5 Jahren Garantie (bis 160.000 km) übrigens auch.

Wird es dann doch einmal unwegsam, wird einfach während dem Fahren der 4-Rad-Antrieb aktiviert. Das elektronische Sperrdifferential hinten bremst dann ggf. das schlupfreichere Rad ab und sorgt für bestmögliche Traktion während vorne, starr verbunden, beide Räder über die Starrachse angetrieben werden. Im regulären Fahrbetrieb erfreuen wenig Fahrtgeräusche, ein angenehm straffes Fahrwerk mit wenig Wankneigung für die Höhe, sowie gute Bremsen samt autonomen Notbremsassistenten.

Bepowert wird dabei von Dieselmaschinen mit wahlweise Twinturbo (190 PS) oder Singleturbo (140 PS).  Dabei werden bis zu satte 450 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle abgegeben. Schaltung oder Automatik? Je nach Gusto und Einsatzzweck! Mit unserem Twinturbo geht es in 11,2 (10,8) Sekunden auf  100 km/h. Bei 184km/h ist dann Schluss. Bei 130 km/h haben wir 7,9 Liter verbraucht, bei 100km/h 6,1 Liter auf 100 km.

Eine variable Bremskraftverteilung verstärkt an der Hinterachse den Bremsdruck, wenn zugeladen wird. Sieben Airbags und ein autonomer Notbremsassistent sorgen neben der massiven Fahrzeugkonstruktion für maximale Sicherheit. Abgerundet wird dies durch eine optionale 360 Grad Rundumsicht, welche am zentralen Display dargestellt wird – Angst vor dem Einparken braucht man damit also nicht zu haben. Diese ist wirklich empfehlenswert und hat sich bei uns im Test bewährt.

Acht Farben, drei Felgendesigns, vier Innenbezüge (alle schwarz). Der Grad der Individualisierung beginnt hier beim Zubehör: Alu oder Plastik in der Ladefläche, verschiedene Zurrsysteme, Hardtop hinten, Schutzgitter, Trittbretter, Ladeflächenteiler, Ladeflächenabdeckungen Alu oder Plastik, Dachboxen, Zieraufkleber usw. 60 cm Watttiefe sind übrigens auch nicht ohne. Fazit: Built to last! Er kann beides: gut aussehen und arbeiten. Diesen durchdachten Pickup gibt es bereits ab 25.095 Euro.

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