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Im Rahmen einer interprofessionellen Veranstaltung stellen Ärzte und Pflegekräfte der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) am 22. März 2017 ihr intensivmedizinisches Konzept vor und diskutieren neue Entwicklungen im Bereich der gastroenterologischen Intensivmedizin und Endoskopie.

Menschen in Extremsituationen – ein Spannungsfeld aus Hoffnung, Leid, Freude und Schmerz. So lässt sich der Alltag auf einer Intensivstation beschreiben. Mitarbeiter haben eine ständige Verantwortung für lebensbedrohlich erkrankte Patienten. Diese besonderen Anforderungen erfordern höchstqualifizierte interprofessionelle Teams sowie eine besondere Arbeitsatmosphäre aus Patienten- und Angehörigenorientierung. Wie es gelingt, dieses Spannungsfeld aus Hochleistungsmedizin und menschlicher Zuwendung im Alltag moderner Intensivmedizin zu bewältigen, erläutern Ärzte und Pflegekräfte der Intensivstation 92 der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR am Mittwoch, dem 22. März 2017, von 16:00 bis 21:45 Uhr in der Veranstaltung „Intensiv(e) Gastroenterologie – Update Intensivmedizin und Endoskopie 2017“. Herzlich eingeladen sind niedergelassene Ärzte und Zuweiser aus anderen Krankenhäusern der Region sowie Pflegekräfte.

Im Fokus der Veranstaltung stehen die Themen Patientenorientierung und Forschung. „Die wichtigste Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige intensivmedizinische Versorgung ist ein kompetentes Intensivbehandlungsteam aus Ärzten, Pflegekräften und weiteren an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen wie Physiotherapeuten und Seelsorgern. Für eine optimale Betreuung ist die medizinische Qualität dabei genauso von Bedeutung wie eine menschenorientierte Arbeitsweise“, erläutert Professor Dr. Martina Müller-Schilling, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR. „Für eine bestmögliche Versorgung sind wir um eine ganzheitliche Sicht auf den Patienten sowie um ständige Qualitätssicherung und -steigerung in der Behandlung bemüht. Hierzu möchten wir auch mit dieser Fortbildung einen Beitrag leisten.“ 

Der Patient im Mittelpunkt medizinischer Versorgung
2016 wurden auf der internistischen Intensivstation 92 etwa 700 Patienten mit schwersten Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse und des Magen-Darm-Trakts sowie mit schwersten Infektionen und hormonell bedingten Erkrankungen behandelt. Einige dieser Patienten, die heute wieder mitten im Leben stehen, werden im Rahmen der Veranstaltung am Mittwochabend von ihren Eindrücken der intensivmedizinischen Versorgung berichten. „Im Mittelpunkt der gesamten medizinischen Versorgung steht der Patient. Neben der medizinischen Kompetenz und der technischen Ausstattung zählen für uns zu einer optimalen Versorgung auch die psychische und mentale Unterstützung“, erläutert Dr. Stephan Schmid, Oberarzt und Leiter der Intensivstation 92 der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR. „Unsere patientenorientierte Arbeitsweise soll durch den aktiven Einbezug der Patienten in die Veranstaltung zum Ausdruck gebracht werden.“ Dass die Intensivstationen des UKR sich besonders auf den Menschen ausrichten, wird auch dadurch unterstrichen, dass sie alle mit dem Siegel „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet wurden.

Im Hinblick auf die Patientenorientierung wird mit den anwesenden Gästen auch die Migrationsmedizin thematisiert werden. Der Umgang mit ausländischen Patienten macht bereits jetzt einen großen Teil der Behandlungspraxis aus und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden.  
Forschung für eine aktive Qualitätsarbeit
Das Team der Intensivstation 92 arbeitet stetig an der Weiterentwicklung der Behandlungsqualität unter Berücksichtigung aktuellster medizin- und pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse. So sind die Ärzte und Pflegekräfte am UKR interprofessionell selbst in der Forschung aktiv und legen dabei einen besonderen Schwerpunkt auf den Bereich der multiresistenten Keime. Ziel ist es, die Entstehung und Übertragungswege solcher Keime besser zu verstehen, um die Infektionsgefahr so gering wie möglich halten zu können. Dieses aktive Bemühen um Qualitätssicherung und -steigerung – sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter – wollen die beteiligten Mitarbeiter bei der Fortbildungsveranstaltung an ihre Gäste weitergeben und mit ihnen die aktuellsten Ergebnisse diskutieren.

Im Anschluss an die Fachvorträge haben die anwesenden Ärzte und Pflegekräfte Gelegenheit, bilateral mit den Referenten zu sprechen und die Allgemeinstation, Intensivstation sowie den Endoskopiebereich zu besichtigen. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem von Ärzten und Pflegekräften gemeinsam geleiteten Reanimationstraining am Simulator.  

Professor Müller-Schilling fasst zusammen: „Durch diese Veranstaltung soll nicht nur die interprofessionelle Zusammenarbeit gestärkt und auf Patientenorientierung fokussiert, sondern auch der aktuelle Stand der Forschung diskutiert und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Region weiter intensiviert werden.“

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