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Im Rahmen der Errichtung eines neuen Infrastrukturgebäudes auf dem Schwanenplatz entsteht die erste „Toilette für alle“ in Regensburg. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein für die Verbesserung der aktiven Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit schweren und Mehrfachbehinderungen am öffentlichen Leben.

In Regensburg gibt es derzeit zehn öffentlich zugängliche Behindertentoiletten. Für Menschen mit schweren und Mehrfachbehinderungen oder auch Inkontinenzerkrankungen ist die Benutzung dieser Toiletten jedoch nur eingeschränkt möglich, da sie besondere Vorrichtungen benötigen, um zum Beispiel benötigte Einlagen im Liegen wechseln zu können. Um diesen Menschen mehr aktive Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen, entsteht am Schwanenplatz die erste Regensburger „Toilette für alle“.

„Wir wollen, dass auch schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben und das Welterbe Regensburg genießen können – deshalb brauchen wir eine Toilette für alle!“, zeigt sich Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer überzeugt. Sie freut sich, dass es im Rahmen der ohnehin anstehenden Neuerrichtung eines Infrastrukturgebäudes am Schwanenplatz durch kleinere Umplanungen möglich war, eine entsprechende Behinderten-Toilette zu schaffen. Nun werden in die Toilette eine höhenverstellbare Pflegeliege und ein Personen-Lifter eingebaut, damit Menschen mit schweren- oder Mehrfachbehinderungen und bestehender Inkontinenz die WC-Anlage nutzen können. Der oft menschenunwürdigen Wickelsituation, die in herkömmlichen barrierefreien Toiletten herrscht, wird damit begegnet.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Winter 2018 geplant.

Hintergrund

Die Stadt ist bestrebt, die Installation von weiteren „Toiletten für alle“ in Regensburg anzugehen. In Bayern gibt es bisher 17 dieser besonderen Toiletten. Bei einer „Toilette für alle“ handelt es sich um Behindertentoilette mit einer Mindestgröße von circa zwölf Quadratmetern. Über die behindertengerechte Ausstattung hinaus verfügen diese Toiletten über eine höhenverstellbare Pflegeliege und einen Personen-Lifter an der Decke. Bei der Errichtung einer „Toilette für alle“ durch einen privaten Träger besteht die Möglichkeit einer Förderung über die Stiftung „Leben pur“ aus München.

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