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Am 7. März 2018 fand in Anwesenheit von Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann das Richtfest des Neubaus „Forschungsgebäude D5“ am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) statt. Die Baukosten für das Gebäude, das 1.732 m² Nutzfläche bieten wird, betragen 15,6 Mio. EUR. Die Projektleitung liegt beim Staatlichen Bauamt Regensburg.

Das Forschungsgebäude D5 soll den Wissenschaftlern von Universität Regensburg und Universitätsklinikum Regensburg ab Mitte 2019 zusätzliche Flächen mit besten Forschungsbedingungen bieten und stellt einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Universitätsstandortes Regensburg dar. Die neuen 1.732 m² Nutzfläche beherbergen vor allem Labore mit gut ausgestatteten Auswerte- und Labornebenzonen sowie Büro- und Besprechungsräume. Die Baukosten, die der Freistaat Bayern hierfür aufwendet, betragen 15,6 Mio. EUR.

„Bayerns Spitzenforschung erhält einen neuen Laborbau für den Kampf gegen Krebs und Immunkrankheiten. Wir schaffen dort beste Lehr- und Arbeitsbedingungen für unsere Studenten sowie Forscher. Wir vernetzen so Universität und Universitätsklinikum noch besser unter einem Dach“, so der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr und Gastgeber des Richtfestes, Joachim Herrmann, in seiner Festrede. Der Präsident der Universität Regensburg, Professor Dr. Udo Hebel, würdigte in seinem Grußwort das Engagement des Freistaates Bayern für eine zukunftsweisende medizinische Forschung in Ostbayern. „Die Immunmedizin, aber auch ihr verwandte Wissenschaftsthemen sind in Regensburg hervorragend aufgestellt. Mit dem neuen Forschungsgebäude werden für das Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie baulich ideale Rahmenbedingungen geschaffen“, so Professor Hebel.

Der Dekan der Fakultät für Medizin, Professor Dr. Dr. Torsten E. Reichert, verwies auf das seit 30 Jahren stetige Wachstum der Fakultät für Medizin und damit der medizinisch-wissenschaftlichen Leistungen in Regensburg. Gute wissenschaftliche Arbeit benötige moderne Infrastruktur und entsprechende Räumlichkeiten, die nun mit dem Forschungsbau D5 noch wesentlich erweitert würden, so Professor Reichert.

Nach seiner Fertigstellung wird das Forschungsgebäude D5 verschiedenen Forschungsgruppen der Fakultät für Medizin sowie dem Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI) zur Verfügung stehen. Das RCI bündelt und vernetzt die immunologische Forschung von Universität und Universitätsklinikum unter einem organisatorischen Dach mit dem Ziel, neue Erkenntnisse schneller in die klinische Anwendung zu bringen. Die Entwicklung von Therapien gegen Krebs und Immundefekte sowie von Wirkungsmechanismen, um Abstoßungsreaktionen nach Organ- und Stammzelltransplantationen zu verringern, steht im Zentrum der Forschung von Fakultät und RCI. In absehbarer Zeit soll das RCI als weitere außeruniversitäre Einrichtung in die Leibniz-Gemeinschaft überführt werden.

Die Gesamtprojektleitung für den Neubau D5 liegt beim Staatlichen Bauamt Regensburg. Geplant wurde das Forschungsgebäude D5 vom Münchner Architektur-büro Schuster Pechtold Schmidt Architekten. Mit dem Gebäude werden auch besondere Anstrengungen zur Energieeinsparung unternommen, etwa in Form hocheffizienter Wärmerückgewinnungsanlagen.

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