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Zum 1. Juni sollen die Öffnungszeiten der Bibliothek und der Lesesäle an der Universität Regensburg deutlich gekürzt werden, insgesamt um 45 Wochenstunden. Gegen diese Verschlechterung der Studienbedingung regt sich nun Widerstand unter den Studierenden; diese haben eine Petition dagegen gestartet.

In dieser wird die Universitätsleitung und der Direktor der Universitätsbibliothek aufgefordert, die Kürzungen der Öffnungszeiten zurückzunehmen und sich stattdessen für eine Verbesserung der Studiensituation einzusetzen.

Von den Kürzungen sind besonders die Wochenend- und Abendöffnungszeiten betroffen. „Diese Öffnungszeiten sind wichtig, um Referate und Hausarbeiten vorzubereiten. Gerade in der Prüfungszeit sind die Tische in den Lesesälen auch zu diesen Zeiten viel belegt. Mit den Kürzungen wird es zu einer Knappheit an Arbeitsplätzen kommen, diese trifft besonders hart Studierende, die etwa wegen eines Nebenjobs auf Wochenend- und Abendöffnungszeiten angewiesen sind. Diese Verschlechterung unserer Studienbedingung nehmen wir nicht einfach hin und haben dagegen die Petition gestartet“ erklärt Matthias Ernst, Mitglied der Bunten Liste.

Die Kürzungen der Öffnungszeiten sollen deshalb erfolgen, weil der Universitätsbibliothek zwei Stellen im Aufsichtspersonal gestrichen wurden. Aus Sicht der Studierenden wäre die Universitätsleitung in der Pflicht, diese Stellen zu kompensieren, anstatt die Kürzungen so hinzunehmen. „An diesem Beispiel zeigt sich exemplarisch die Unterfinanzierung der Hochschulen in ganz Deutschland. Es ist aber keine Lösung, dieses Problem an uns Studierende weiterzugeben und unsere Studienbedingung so zu verschlechtern. Wir fordern die Universitätsleitung auf, sich endlich stärker für die ausreichende Finanzierung einzusetzen und öffentlich auf die Unterfinanzierung hinzuweisen!“ erklärt Vera Forstmeier, Mitglied der Bunten Liste.

Die Bunte Liste zeigt sich optimistisch in den nächsten zwei Wochen so viele Unterschriften sammeln zu können, dass die Universitätsleitung in Zugzwang gerät, die Kürzung zurückzunehmen. „Bereits in der kurzen Vorbereitungsphase haben wir viel Unterstützung für unsere Petition erfahren, es brodelt unter den Studierenden. Sehr viele sind nicht bereit diese Einschnitte kritiklos hinzunehmen. Die Universitätsleitung überspannt hier den Bogen und kann sich auf noch mehr Protest in den nächsten Wochen einstellen. Notfalls bleiben wir in den Lesesälen einfach sitzen, wenn sie frühzeitig geschlossen werden soll. Denn wir lassen uns den Zugang zu Bildung nicht versperren!“ ergänzt Philipp Wegerer, Mitglied der Bunten Liste, abschließend.

Die Petition finden Sie hier: https://www.openpetition.de/petition/online/kuerzungen-der-bib-oeffnungszeiten-zuruecknehmen

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