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Immer mehr wird sichtbar, wie die Menschen auf der ganzen Welt zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen – auch wenn das in diesen Zeiten Distanz und zu Hause bleiben bedeutet. Vor allem auf die Risikogruppen, das heißt über 65-Jährige und Menschen mit Vorerkrankung, wird Rücksicht genommen. Auch in Regensburg können Sie auf reichlich Unterstützung zählen.

Viele Studenten und Schüler bieten ihre Einkaufhilfe bei älteren oder erkrankten Hausbewohnern an, indem sie Zettel im Treppenhaus aufhängen. Diese Hilfsbereitschaft ist auch in Regensburg in den verschiedensten Wohnhäusern zu beobachten. Für eine einfache Vermittlung zwischen Hilfesuchenden und ehrenamtlichen Helfern sorgt die Stadt Regensburg mit ihrer Aktion „Regensburg hilft – Nachbarschaftshilfe gegen Corona“. Hier werden zahlreiche Angebote wie das Erledigen des Einkaufs, Apothekengänge, das Ausführen von Hunden oder auch telefonische Besuchsdienste koordiniert und die Suche nach Hilfe erleichtert.

Nicht nur in der Stadt setzen sich junge Menschen dafür ein, dass ältere Menschen nicht das Haus verlassen müssen. Auch im Landkreis Regensburg gibt es insgesamt 26 Nachbarschaftshilfe-Organisationen, die nicht nur Einkaufshilfe, sondern auch Kinderbetreuung und das Ausführen von Hunden anbieten. „Unsere Nachbarschaftshilfen kümmern sich“, so Gaby von Rhein, die Leiterin der Freiwilligenagentur des Landkreises in einer aktuellen Pressemitteilung. „Jeder, der jetzt neu oder verstärkt Hilfe braucht, kann sich an sie wenden!“

Auch einzelne Pfarreien bieten ihren Gemeindemitgliedern Einkaufshilfen an und setzen sich dafür ein, dass besonders bedrohte Menschen nicht das Haus verlassen müssen. Beispielsweise in der Pfarrei St. Wolfgang: Mitglieder des Studentengebetskreises „Ruach“ nehmen Einkaufslisten entgegen und besorgen die gewünschten Lebensmittel und Medikamente für ihre gefährdeten Mitmenschen. Inge Dorfer, die Sekretärin der Pfarrei, berichtet auf Nachfrage der Regensburger Nachrichten, dass das Angebot auf der Homepage und im Osterpfarrbrief veröffentlicht wurde. Letzterer würde an alle Haushalte der Pfarrei verteilt werden. Zusätzlich seien Plakate an den Geschäften und Wohnblocks der Pfarrei angebracht worden. Die Koordination erfolge telefonisch über das Pfarrbüro: Die Einkaufslisten können per Anruf durchgegeben werden, bevor sie dann an die freiwilligen Helfer weitergeleitet werden. Dabei handle es sich um Studenten des Gebetskreises Ruach und ältere Ministranten. Bis jetzt habe leider erst eine Person die Einkaufshilfe beansprucht, so Dorfer. Dies läge daran, dass die meisten älteren Personen sich nicht über die Homepage informieren würden und die Plakate erst kürzlich aufgehängt wurden. Auch für die Sorgen und Ängste der Pfarreimitglieder hat die Pfarrei weiterhin ein offenes Ohr – vor allem in Form von Telefongesprächen.

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