Rund 2.630 Reinigungskräfte arbeiten in Regensburg in 66 Unternehmen und sorgen täglich für Sauberkeit in Büros, Schulen und Kliniken. Ab Januar 2026 steigen ihre Löhne: Der Mindeststundenlohn in der Gebäudereinigung liegt künftig bei 15 Euro, teilt die IG BAU Oberpfalz mit.
Sie machen alles picobello: Rund 2.630 Reinigungskräfte sorgen in Regensburg für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Oberpfalz mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
Azubis erhalten mehr Geld
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Manfred Götz von der IG BAU Oberpfalz. Alle 66 Gebäudereiniger-Unternehmen in Regensburg müssten sich daran halten.
„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen in Regensburg einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Götz. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Oberpfalz, Manfred Götz.
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Oberpfalz / RNRed