Mit verstärkter Präsenz geht die Bundespolizei dieses Wochenende erneut gegen Gewaltkriminalität an großen Bahnhöfen vor. Im Fokus stehen besonders belastete Standorte – auch Regensburg ist betroffen. Das Ziel ist mehr Sicherheit und ein stärkeres Sicherheitsgefühl für Reisende und Beschäftigte.
Die Bundespolizei verstärkt von Freitag, den 09. Januar, bis Sonntag, den 11. Januar, erneut ihre Präsenz an mehr als zehn Großstadtbahnhöfen in Deutschland und knüpft hiermit an den Einsatzerfolg der Maßnahmen des Jahres 2025 an. Abermals rücken hierbei insbesondere die Bahnhöfe in den Fokus, die durch eine erhöhte Zahl von Gewaltdelikten auffallen. Für Bayern sind das die Hauptbahnhöfe München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Aschaffenburg.
Das Ziel: Straftaten verhindern
Ziel auch des dritten bundesweiten Schwerpunkteinsatzes ist es, Straftaten zu verhindern, Tatverdächtige frühzeitig zu erkennen und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden sowie der Beschäftigten im Bahnbereich nachhaltig zu stärken. Die Kräfte der örtlich zuständigen Dienststellen werden dabei durch zusätzliche Einsatzkräfte unter anderem aus der Bundesbereitschaftspolizei unterstützt – ohne die derzeit laufenden Maßnahmen an den Binnenlandgrenzen zu reduzieren.
Vorgesehen sind hierbei verstärkte Streifen im und um die Bahnhöfe sowie lageangepasste Kontrollmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Sicherheitspartnern wie der Deutschen Bahn AG und der Landespolizei des Freistaates Bayern.
Der Einsatz folgt dem bundesweiten Sicherheitskonzept zur Verhinderung von Gewaltdelikten im Bahnumfeld. Die Bundespolizei setzt damit ein klares Zeichen gegen diese Art der Kriminalität.
Weiterhin weist die Bundespolizei darauf hin, dass für die vorgenannten Bahnhöfe Allgemeinverfügungen erlassen wurden, gemäß dieser ist das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen im Geltungsbereich der Verfügungen untersagt.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed