Mit dem Hausnotruf des BRK erhalten Kundinnen und Kunden rund um die Uhr Unterstützung – vom Aufhelfen nach einem Sturz bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes. Auch alleinlebende Menschen profitieren von schneller, individueller Hilfe.
Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in und um Regensburg gewährleistet Sicherheit und Entlastung – sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für deren Angehörige. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kundin oder der Kunde nach einem Sturz wieder aufgeholfen werden muss oder ob es sich um ein größeres medizinisches Problem handelt. Auch Angehörige, Nachbarn und Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.
Funktionsweise und Sicherheit
„Über den Knopf am Handgelenk oder an der Halskette werden Sie sofort mit der Hausnotrufzentrale verbunden, die Sie kennt, weiß, wo Sie sind, über etwaige Vorerkrankungen und Medikationen informiert ist und passgenaue Hilfe schickt“, erklärt Jan Hümmer, stellvertretender Leiter des Hausnotrufs beim BRK-Kreisverband Regensburg.
Für alle Altersgruppen
Der Hausnotruf ist keine Leistung, die nur von Menschen hohen Alters oder mit Pflegegrad in Anspruch genommen werden kann. Aktuelle Zahlen des BRK zeigen: Jeder zweite Hausnotruf-Kunde hat gar keinen Pflegegrad – und nutzt dennoch die lebensrettende Sicherheit, beispielsweise weil man alleinstehend ist und im Notfall schnelle und individuelle Hilfe wünscht. Ganz nach der Devise: Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Entlastung für Angehörige
„Oft wird der Hausnotruf erst nach einem einschneidenden Erlebnis angeschafft. Lassen Sie es nicht darauf ankommen, der Hausnotruf ist ein echter Schutzengel und gibt nicht nur Kundinnen und Kunden Sicherheit, sondern auch den Angehörigen“, so Hümmer.
Über den Hausnotruf
In den sechs Hausnotruf-Zentralen in Bayern gehen die Hausnotrufe ein und werden je nach Szenario bearbeitet: von der Information eines Angehörigen oder der Nutzung des hinterlegten Schlüssels, um zur Person in die Wohnung zu gelangen, bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes in Notfällen. Der Hausnotruf hilft genau in dem Maß, in dem es nötig ist, sei es durch das kurze Aufhelfen nach einem Sturz oder durch die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Bei Vorliegen eines Pflegegrads ist eine Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich. Mehr Informationen: http://www.hausnotruf.bayern/.
BRK Kreisverband Regensburg / RNRed