Heute kam es auf der A93 in Fahrtrichtung München nach der Abfahrt Kumpfmühl zu einem Brand eines LKW-Aufliegers mit großer Ladung an Autobatterien. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer rasch gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Für die Dauer der Einsatz- und Nacharbeiten musste die Autobahn jedoch vollständig gesperrt werden.
Am Dienstag, den 10. Februar, um 06:11 Uhr, wurden die Berufsfeuerwehr Regensburg, die Löschzüge Altstadt und Winzer sowie die Freiwillige Feuerwehr Lappersdorf zu einem LKW-Brand auf der A93 Fahrtrichtung München nach der Abfahrt Kumpfmühl alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein LKW-Auflieger, beladen mit rund 20 Tonnen neuen Autobatterien, in Brand. Der LKW-Fahrer hatte vorbildlich reagiert und die Sattelzugmaschine bereits vor Eintreffen der Feuerwehr vom brennenden Auflieger getrennt. Eigene Löschversuche mit mitgeführten Feuerlöschern blieben jedoch ohne Erfolg.
Einsatz- und Sperrdauer hält noch an
Das Feuer konnte durch den Einsatz von Wasser und Schaum schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Da es sich um herkömmliche 12-Volt-Autobatterien handelte, zeigte bereits ein sparsamer und gezielter Einsatz von Löschwasser eine gute Wirkung. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung waren drei Tanklöschfahrzeuge im Einsatz, die sich als ausreichend erwiesen.
Im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass kontaminiertes Löschwasser in das Erdreich eingedrungen war. In Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt wurde daraufhin ein Erdaushub veranlasst. Der beschädigte Auflieger muss durch ein Bergeunternehmen entladen und abtransportiert werden. Aufgrund dieser Maßnahmen sowie der Bergungsarbeiten ist von einer längeren Einsatz- und Sperrdauer auszugehen.
Neben den Feuerwehreinheiten waren der Rettungsdienst, die Polizei, das Wasserwirtschaftsamt sowie die Feuerwehrführung der FF Pentling und des Landkreises Regensburg vor Ort. Für die Dauer der Lösch-, Bergungs- und Umweltschutzmaßnahmen musste die A93 vollständig gesperrt werden.
Aufgrund der längeren Einsatzdauer wurden zur Wachbesetzung zusätzlich die Feuerwehr Oberisling und Graß sowie der Tagesdienst der Berufsfeuerwehr Regensburg alarmiert, um den Schutz des Stadtgebiets für weitere Einsätze sicherzustellen.
Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Behörden. Der Einsatz musste stadt- und landkreisübergreifend koordiniert werden, da sich die Einsatzstelle im Grenzbereich zwischen der Stadt Regensburg und dem Landkreis Regensburg befand.
Brandursache und Schadenshöhe sind der Feuerwehr nicht bekannt, dies ist Gegenstand der Brandursachenermittlung der Polizei.
Stadt Regensburg, Amt für Brand- und Katastrophenschutz / RNRed