Junge Musiker begeisterten beim Rotary-Millennium Neujahrskonzert vergangenen Freitag im Blindeninstitut Regensburg. Mit virtuosen Darbietungen von Dvořák bis hin zu Ravel wurde nicht nur Kultur gefördert, sondern auch knapp 4.000 Euro für die Anschaffung einer Tover-Tafel für die Schüler gesammelt – Musik, die Freude und Hilfe bewirkt.
Der Rotary-Club Regensburg-Millennium schlug mit seinem unterhaltsamen Neujahrskonzert am Freitag, den 06. Februar, gleich zwei Fliegen auf einen Schlag. Mit dem Programm leistete er einen bemerkenswerten Beitrag zur Musikförderung, insbesondere für junge Menschen. Gleichzeitig dient der Benefizerlös einem ebenso wohltätigen wie praktischen Zweck, nämlich der Beschaffung einer Tover-Tafel für die Schule des Blindeninstituts. Der Ertrag des Konzerts in Höhe von etwa 4.000 EURO bildet hierfür den finanziellen Grundstein, der als Spende an das Regensburger Blindeninstitut geht.
Junge Talente begeistern mit musikalischer Vielfalt
In dessen neuem Veranstaltungssaal fand auch das Konzert statt, das für die Zuhörer zum einmaligen Erlebnis wurde, erfrischend im Vortrag der jungen Musiker, die als Preisträger direkt aus den Wettbewerben rund um „Jugend musiziert“ kamen und ihre einzigartigen musikalischen Leckerbissen boten.
Der Bogen spannte sich von zwei romantischen Stücken von Antonin Dvorak, beeindruckend dargeboten von der 11-jährigen Lotte Beyer, bis zum berühmten Scherzo Nr.3 von Frédéric Chopin, mit dem der junge Tobias Jacob auf dem Flügel brillieren konnte. Weitere romantische Stücke fanden ihren Platz dazwischen, geboten von den jungen Geschwistern Moebus im Duo von Violine und Violoncello sowie von Martina Guttenberger auf der Querflöte.
Im zweiten Teil des Konzerts standen Töne der Leidenschaft und von ausgeprägter Rhythmik im Vordergrund. Nach der Passacaglia in der Bearbeitung von Johan Halvorsen beeindruckte die Fuge des Komponisten und Regensburger Kulturförderpreisträgers Tomasz Skweres, beides höchst qualitätvoll dargeboten vom Streicherduo der Geschwister Anna und Lena Manz. Zwei bewegenden Liedern von Max Reger in der Interpretation von Vinzenz Jocher folgten Klavierstücke zu vier Händen von Maurice Ravel, Träumereien voller spannender Gegensätzlichkeiten, bravourös gespielt von Patricia Mandic und Janka Hobe.
Ein Konzertabend für einen guten Zweck
Den krönenden Abschluss bildete der mitreißende Fandago von Joseph Turrin, der in der Darbietung durch das Trio Thomas Pöschl, Valentin Schuld und Andreas Weimer das Publikum zu einem begeisterten Applaus forttrug.
Ein derartiges Konzert ist natürlich nur im ehrenamtlichen Engagement möglich, getragen vom persönlichen Einsatz aus den beiden Rotary und Rotaract-Clubs, sowie mit Unterstützung der Sponsoren, die als weitere Säulen hier zu nennen sind: Die Firmen Piano Metz by Daum, Rehorik, Flowerbox/pro, Hotel Goliath, Regensburger Almanach und Pindl-Schulen, denen ein warmherziger Dank gilt.
Rotary-Club Regensburg-Millennium/ RNRed