Ein Hühnerstall bei Pfatter im Landkreis Regensburg stand heute in Vollbrand und sorgte für massive Rauchentwicklung. Zahlreiche Feuerwehren rückten an, die Bundesstraße 8 wurde stundenlang gesperrt. Menschen und Tiere blieben unverletzt – der Sachschaden liegt jedoch bei 500.000 Euro.
Am Mittwoch, den 11. Februar, gegen 11:00 Uhr, kam es auf einem Geflügelhof bei Pfatter zu einem Großbrand. Ein Hühnerstall war aufgrund bislang noch nicht geklärter Ursache in Vollbrand geraten. Ein technischer Defekt kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Genauere Untersuchungen müssen erst noch von den Brandfahndern der Kriminalpolizei Regensburg vorgenommen werden. Aufgrund des Brandes kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Einwohner von Pfatter wurden mittels Alarm-App-Warnmeldung aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.
15 Feuerwehren im Einsatz
Bei der Brandbekämpfung waren insgesamt 15 Feuerwehren aus den angrenzenden Ortschaften im Einsatz. Dazu kamen weitere Hilfs- und Rettungsdienste, sodass zuletzt insgesamt 190 Einsatzkräfte mit über 40 Fahrzeugen eingesetzt waren. Da sich der Brandort am südlichen Ortsrand von Pfatter befand musste die Bundesstraße 8, die direkt am Einsatzort vorbeiführte, für mehrere Stunden gesperrt werden. Entsprechende Straßensperrmaßnahmen wurden von Feuerwehrkräften abgedeckt. Zuletzt waren noch zwei Bagger im Einsatz, die das zum Teil eingebrochene Stalldach entfernten. Hierdurch konnten noch vorhandene Glutnester von den Einsatzkräften erreicht und gelöscht werden. Bei dem Stallbrand kamen weder Mensch noch Tier zu Schaden. Der Stall war zum Brandzeitpunkt nicht belegt.
Sachschaden beläuft sich auf 500.000 Euro
Aufgrund der baulichen Brandschutzeinrichtungen, sowie der Löscharbeiten der Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der entstandene Brandschaden auf mindestens 500.000 Euro belaufen.
Polizeiinspektion Wörth a.d.Donau / RNRed