Die Bundespolizei nahm einen per Haftbefehl gesuchten 41-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof Regensburg fest. Der Mann konnte die drohende Freiheitsstrafe nur abwenden, indem seine Mutter die Geldstrafe für ihn bezahlte.
Am Donnerstag, den 12. Februar, kontrollierte eine Bundespolizeistreife in der Haupthalle des Regensburger Bahnhofes gegen 17:20 Uhr einen Mann. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten drei Fahndungsnotierungen fest.
Wegen Nötigung rechtskräftig verurteilt
Der Mann war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben und die Staatsanwaltschaft Leipzig hatte per Vollstreckungshaftbefehl nach ihm gefahndet, da er wegen Nötigung rechtskräftig verurteilt worden war.
Keine Freiheitsstrafe dank Mutter
Die drohende Ersatzfreiheitsstrafe konnte er jedoch nur abwenden, indem er die Geldstrafe bezahlte. Der 41-Jährige verständigte seine Mutter und bat sie darum, die Summe von insgesamt 2.038 Euro für ihn zu bezahlen.
Die Mutter erschien kurz darauf auf dem Bundespolizeirevier Regensburg und beglich den Betrag für ihn.Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den Mann dank seiner Mutter wieder auf freien Fuß.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed