In Regensburg ist es am Freitagabend zu einem Balkonbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Das Feuer in einem achtstöckigen Wohngebäude konnte gelöscht werden, dennoch mussten 85 Bewohner, darunter 18 Kinder, evakuiert werden.
Am Freitag, den 20. Februar, wurde die Feuerwehr Regensburg zu einem Balkonbrand in die Friedrich-Ebert-Straße alarmiert. Betroffen war ein achtstöckiges Wohngebäude. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um 20:16 Uhr bestätigte sich die gemeldete Lage: Auf einem Balkon war ein Feuer ausgebrochen, das auf angrenzende Bereiche überzugreifen drohte. Umgehend wurden Löschmaßnahmen von außen eingeleitet. Diese zeigten schnell Wirkung, sodass eine weitere Brandausbreitung verhindert werden konnte.
Rettungsdienst betreute 18 Kinder
Parallel dazu kontrollierten mehrere Atemschutztrupps das Gebäudeinnere. Durch das Brandereignis kam es zu einer Verrauchung des Treppenhauses. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebäude vorsorglich durch Polizei und Rettungsdienst geräumt.
Insgesamt waren 85 Personen von dem Einsatz betroffen, darunter 18 Kinder die vom Rettungsdienst betreut wurden. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde eine Betreuungsstelle im nahegelegenen Pfarrsaal der Pfarrei St. Paul eingerichtet. Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei der Pfarrei für die unkomplizierte Bereitstellung der Räumlichkeiten. Der Pfarrsaal dient im Stadtgebiet zudem als einer der sogenannten „Leuchttürme“ und steht bei länger anhaltenden Stromausfällen als Anlaufstelle für die Bevölkerung zur Verfügung. Näher Information hierzu unter www.regensburg.de/buergerservice/katastrophen-notfallsituationen
Ab etwa 21:30 Uhr konnten die Bewohnerinnen und Bewohner nach Abschluss der Belüftungs- und Kontrollmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Im Einsatz waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg sowie der Löschzug Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg. Unterstützt wurden die Kräfte durch mehrere Streifen der Polizei sowie den Rettungsdienst mit Sanitätseinsatzleitung, mehreren Notärzten, Rettungswagen, Schnelleinsatzgruppen und der Notfallseelsorge.
Unmittelbar nach Eintreffen des ersten Löschzuges wurde zudem eine weitere Einsatzstelle gemeldet: Eine ausgelöste Brandmeldeanlage erforderte das Abrücken des Führungsdienstes gemeinsam mit einer Drehleiter von der Hauptfeuerwache sowie dem Löschzug Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg. Vor Ort stellte sich die Auslösung als Fehlalarm heraus.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu wurden durch die Polizei aufgenommen.
Stadt Regensburg, Amt für Brand- und Katastrophenschutz / RNRed