Werbegeschenke sind äußerst vielseitig und werden zu den unterschiedlichsten Zwecken eingesetzt. Egal, ob Kugelschreiber, Powerbank oder Trinkflasche, die eigene Marke kann auf verschiedene Weisen ins Gespräch gebracht werden. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit der Werbewille nicht verpufft.
Hier sind die gravierendsten Fehler, die Sie bei der Auswahl der passenden Werbegeschenke machen können.
1. Werbegeschenk passt nicht zur Zielgruppe
Mit Produkten und Dienstleistungen richten sich Unternehmen immer an bestimmte Zielgruppe. Diese kann fix sein, aber auch variieren, sich eher an eine breitere Masse oder einen spezifischen Kundenkreis richten. Dasselbe gilt auch für Werbegeschenke. Sieht der Beschenkte keinen Mehrwert im Artikel, ist auch der Werbeeffekt dahin. Mit einem Werbegeschenk soll eine Brücke zwischen Unternehmen und potenziellen Kunden geschlagen werden. Der Artikel muss daher einen zweifelsfrei erkennbaren Mehrwert bieten. Dabei kann es sich durchaus um Dinge handeln, die jeder gebrauchen kann, z. B. Kugelschreiber, oder auch um speziellere Gegenstände, wie Trinkflaschen für Sportler oder Reiseutensilien für Weltenbummler.
2. Werbegeschenk nutzt nicht die unternehmenseigenen Farben
Farben prägen den Wiedererkennungswert Ihrer Marke. Werden jedoch Farben genutzt, die nicht mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, bleibt der „Absender-Effekt“ meist aus. So würde ein ADAC-Kuli in Grün oder Lila teilweise an Werbewirksamkeit einbüßen, da man hier ein überwiegend gelbes Design erwarten würde.
Aber auch die Kombination von Farben sollte bedacht werden, damit Schrift und Logo gut lesbar sind und ein sofortiger Wiedererkennungseffekt entsteht! Eine konsistente Farbgestaltung unterstützt den Markenauftritt und sorgt dafür, dass Ihre Werbegeschenke im Gedächtnis Ihrer Zielgruppe verankert werden.
3. Das Werbegeschenk wurde nicht mit Logo, Slogan, etc. bedruckt
Ein Werbeartikel ohne sichtbare Kennzeichnung verliert einen großen Teil seines Zwecks. Ohne Logo oder prägnanten Schriftzug fehlt die direkte Verbindung zum Absender. Der Gegenstand mag im Alltag genutzt werden, doch der Bezug zur Marke bleibt größtenteils aus. Auch die Platzierung des Drucks sollte überlegt getroffen werden, damit er sofort ins Auge fällt und für den nötigen Wiedererkennungswert sorgt. Dies gilt besonders bei kleiner Druckfläche, etwa wenn Sie Kugelschreiber oder Feuerzeuge bedrucken lassen wollen. Wichtig ist zudem, dass die Gestaltung nicht überladen wirkt, damit das Motiv seine Wirkung entfalten kann.
4. Fehlender Mehrwert
Wie bereits erwähnt, muss ein Werbegeschenk einen klar erkennbaren Mehrwert für den Empfänger bieten. Das bedeutet auch, dass nach Möglichkeit simple Gegenstände bevorzugt werden sollten, die keiner Erklärung oder gar einer Anleitung bedürfen.Die gängigsten Werbegeschenke sind daher:
- Kugelschreiber
- Notizblöcke
- Kleidung wie T-Shirts, Mützen, etc.
- Taschen
- Feuerzeuge
- Trinkflaschen
Ein Give-away, das im Alltag Verwendung findet, sorgt für regelmäßige Sichtkontakte mit Ihrer Marke und festigt Logo und Design im Gedächtnis. Auch scheinbar unwichtige Details, wie eine angenehme Haptik oder zusätzliche Funktionen, wirken sich hierauf aus und sollten keinesfalls vernachlässigt werden. Je besser der Artikel in den Tagesablauf integriert werden kann, desto nachhaltiger ist der Werbeeffekt.
5. Die Qualität lässt zu wünschen übrig
Minderwertige Materialien oder eine schlechte Verarbeitung hinterlassen einen negativen Eindruck. Schlimmer noch: Eine billig oder stiefmütterliche gewählte Qualität wirkt sich schnell auf das eigentliche Produktsortiment, die Beratungsqualität oder allgemein das Image des werbenden Unternehmens aus und hält Kunden eher fern, anstatt sie zu binden. Daher lohnt es sich, auf eine saubere Verarbeitung und zuverlässige Druckqualität zu achten. Entscheidend hierfür ist es, mit den richtigen Anbietern zusammenzuarbeiten, wie z. B. Loopper. Qualität, auch oder gerade bei Werbegeschenken, stärkt das Vertrauen und unterstützt eine langfristige Markenbindung.
6. Die Stückzahlen wurden falsch kalkuliert
Eine falsche Mengenplanung kann unnötige Kosten verursachen oder zu Engpässen führen. Werden zu viele Artikel bestellt, müssen diese gelagert oder – bei fehlender Lagerkapazität – entsorgt werden. Sind die Mengen zu knapp bemessen, steigen einerseits die Kosten, da höhere Stückzahlen üblicherweise mit geringeren Kosten verbunden sind, andererseits bleibt der erhoffte Werbeeffekt möglicherweise aus, da nur wenige Menschen erreicht werden können.Ausschlaggebend für die Stückzahlen ist daher, für welchen Zweck die Give-aways benötigt werden. Sollen diese beispielsweise auf einer Messe verteilt werden, sollten Faktoren wie die erwartete Besucherzahl berücksichtigt werden, um optimal aufgestellt zu sein.
Die Bestellung wurde zu spät aufgegeben
Bleiben wir beim Messe-Beispiel. Stellen Sie sich vor, Sie bereiten sich auf Ihren Messeauftritt vor, vergessen jedoch zeitnah Werbegeschenke zu bestellen. Dann kann es ebenfalls passieren, dass Sie vor Ort sind, Interessierten und potenziellen Partnern aber nichts mitgeben können, um sich später in Erinnerung zu rufen. Ein solches Szenario gilt es natürlich zu vermeiden. Auch wenn die Bestellung von Werbegeschenken sicher nicht die höchste Priorität hat, sollten Sie dennoch keine Zeit verlieren. Delegieren Sie den Bestellvorgang, sodass die Vorbereitungen unabhängig zur Gestaltung und Order der Give-aways ablaufen kann.
Gastbeitrag