Kulturelle Vielfalt kann einen positiven Einfluss auf die Qualität der Pflege haben – das haben die 29 Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahrgangs am PflegeCampus, mit ihrem Einsatz in der Ausbildung zur Pflegefachkraft, bewiesen.
Für zwei Klassen fand ihre dreijährige Ausbildung zur generalistischen Pflegefachkraft am PflegeCampus Regensburg nach erfolgreich abgelegter Examensprüfung auf einer gemeinsamen Abschlussfeier ihr Ende. Der Großteil von ihnen bleibt den Trägerkrankenhäusern als Personal erhalten.
Anderer Hintergrund, gleiches Ziel
Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler haben ihre generalistische Pflegeausbildung am PflegeCampus Regensburg erfolgreich abgeschlossen. Der Jahrgang startete 2023 zu etwa gleichen Teilen mit Auszubildenden aus dem Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg und dem Universitätsklinikum Regensburg, den beiden Trägerkrankenhäusern der Berufsfachschule. Die Abschlussklassen „serenità“ und „amorconcor“ zeichneten sich dabei besonders durch ihre kulturelle Vielfalt und ihre heterogenen biografischen Hintergründe – zum Teil bereits mit absolviertem Studienabschluss, zum Teil direkt von der Regelschule – aus.
Vielfalt bereichert
Alexandra Stich, Direktorin für Pflege- und Patientenmanagement am Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg, betonte im Zuge der gemeinsamen Abschlussfeier: „Die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen beweisen, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven für die moderne Pflege sind.“ Dem schloss sich Alfred Stockinger, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Regensburg, an: „Sie zeigen exemplarisch, wie sehr Vielfalt, interkulturelle Kompetenz und unterschiedliche Werdegänge die Pflege bereichern und unsere Teams stärken.“ Beide beglückwünschten die frisch examinierten Fachkräfte zu ihren Leistungen und brachten ihre Freude zum Ausdruck, auch zukünftig nahezu alle von ihnen weiterhin als Kolleginnen und Kollegen im eigenen Haus begrüßen zu dürfen.
Das Herz am rechten Fleck
Die Klasse „amorconcor“, eine Kombination aus den Kurzformen der lateinischen Wörter „Liebe und Harmonie“, konnte ihr Motto laut Lehrkräften tagtäglich einbringen. Mit dem Herz am rechten Fleck und ihrer zuvorkommenden und selbstregulierenden Art unterstützten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig, aber auch im Umgang mit den Patientinnen und Patienten waren sie zuvorkommend, empathisch und fachlich kompetent. Die Parallelklasse „Serenità“, italienisch für „Gelassenheit“, setzte sich aus Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen. Ihre kulturelle Vielfalt und ruhige Art brachte die Klasse in Unterrichtszeiten, aber auch in der Praxis zum Erfolg. Zwei Personen, die während des Ausbildungszyklus von anderen Schulen an den PflegeCampus Regensburg gewechselt waren, konnten ihre Ausbildung mit starken Leistungen abschließen. „Die positive Entwicklung unserer Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger bestätigt, dass der PflegeCampus Regensburg Menschen mit verschiedensten Startpunkten erfolgreich in den Pflegeberuf führen kann“, resümiert dazu Felix Schappler, Schulleiter der Berufsfachschule.
PflegeCampus Regensburg / RNRed