Anfang der Woche kam es in einem Autohaus zu einem Vorfall, bei dem zwei Mitarbeiter verletzt wurden, einer davon schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen besprühte ein 29-jähriger Österreicher seinen 18-jähriger deutschen Kollege mit Bremsflüssigkeit, entzündete sich diese plötzlich. Der 18-Jährige erlitt dabei schwere Verbrennungen und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden.
Am Dienstag, den 07. April, kam es gegen 11:00 Uhr in einem Autohaus zu einem Vorfall, bei der zwei Mitarbeiter verletzt wurden, einer davon schwer. Ein 29-jähriger Österreicher sowie ein 18-jähriger Deutscher, waren im Autohaus beschäftigt und an dem Geschehen beteiligt. Aus bislang ungeklärter Ursache besprühte der 29-Jährige seinen Arbeitskollegen mit Bremsflüssigkeit. In der Folge entzündete sich die Flüssigkeit, wodurch es zu den schweren Verletzungen des 18-Jährigen kam. Der 29-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen. Der 18-Jährige zog sich schwere Hautverbrennungen zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen, ob der 29-Jährige fahrlässig oder vorsätzlich handelte, laufen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg steht in engem Austausch mit dem Bayerisches Landeskriminalamt sowie der Staatsanwaltschaft Regensburg.
Polizei gibt Tipps
Hinweise der Polizei:
- Die Polizei warnt vor der unsachgemäßen Verwendung von entzündlichen Stoffen; bereits geringste Zündquellen können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.
- Im Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten ist stets ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein erforderlich.
- Zündquellen wie offenes Feuer oder glimmende Zigaretten sind konsequent von entzündlichen Stoffen fernzuhalten.
- Ein vorausschauendes und umsichtiges Handeln kann dazu beitragen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
- Die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und betrieblichen Schutzmaßnahmen ist zwingend erforderlich, um Personen- und Sachschäden vorzubeugen.
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed