Die Ärztinnen und Ärzte des MediParks im Regensburger Gewerbepark haben bei ihrer Weihnachts-Spendenaktion insgesamt 7.820 Euro für die Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e.V. gesammelt. Mit dieser Unterstützung werden wichtige Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gefördert.
Es ist gute Tradition, dass die Ärztinnen und Ärzte aus dem MediPark ihre jährliche Weihnachtsfeier mit einer Spendenaktion verbinden. In diesem Jahr wurde als Spendenempfänger die Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e.V. Selbsthilfe Demenz ausgewählt. Und so konnte die Vereinsvorsitzende Maria Kammermeier einen Spendenscheck in Höhe von 7.820 Euro aus den Händen von MediPark-Beiratsvorsitzendem Dr. Frank Möckel und Apotheker Gerhard Bosch entgegennehmen.
„Wir sind auf Spenden angewiesen“
Den Verein mit der kreativen Internetadresse www.oberpfalzheimer.de gibt es seit 30 Jahren. So lange schon organisieren die Helferinnen und Helfer des Vereins ehrenamtlich Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz. Dazu gehört eine breit gefächerte Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, das Angebot von Workshops für Betroffene und Angehörige, die Schulung für den Umgang mit der Krankheit oder auch die Begleitung von nichtmedikamentösen Projekten. „Das Ziel unseres Vereins war und ist es, pflegende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten“, sagt Maria Kammermeier. „Für die Finanzierung unserer unentgeltlichen Angebote sind wir auf Spenden angewiesen. Daher freuen uns wir sehr über diese großzügige Spende.“
Die Angebote des Vereins sind vielfältig. So können sich pflegende Angehörige regelmäßig in einer monatlichen Gesprächsgruppe Informationen und Hilfe holen. Das Café Alois bietet offenen Treffen unter Begleitung von geschulten Helferinnen. In der Singgruppe musizieren Menschen mit und ohne Demenz, was besonders den inklusiven Ansatz des Vereins unterstreicht. Eine Bewegungsgruppe, zahlreiche Kompaktkurse oder der Helferkreis, wo geschulte und ehrenamtliche Helferinnen nach Haus kommen, um Pflegende stundenweise zu entlasten, runden das Angebot an. Ein besonderes Projekt ist die Aktivierungstherapier MAKS, eine multimodaler, nicht-medikamentöse Therapie bei Demenz mit motorischen, alltagspraktischen und kognitiven Elementen. Im Jahr 2025 waren die Helferinnen 1850 Stunden im Einsatz. Insgesamt nutzen 1.427 Teilnehmende die Angebote des Vereins, der 26 Seminare und Vorträge durchgeführt hat. „Der Bedarf an Hilfs- und Unterstützungsangeboten für Betroffenen und Angehörige ist groß und er wird immer größer“, weiß Maria Kammermeier.
Gewerbepark Regensburg GmbH / RNRed